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Kane Strang Two Hearts And No Brain

Dead Oceans/Cargo

von
Foto: Dead Oceans/Cargo

Gerade mal 120 000 Einwohner, aber Bands wie Chills, Bats, Verlaines und The Clean – Dunedin ist ein wunderbarer Ort für Gitarrenpop. Und die Szene bringt immer neue Namen hervor, der letzte ist Kane Strang.

TWO HEARTS AND NO BRAIN ist seine zweite Platte, vom Vorgänger BLUE CHEESE unterscheidet sie sich nur in Nuancen: Wieder spielt der überraschend glatt rasierte Kerl Indie-Rocksongs, die sich nie entscheiden können, ob sie geradlinig ins Ohr gehen oder immer neue Kurven fahren wollen.

„My Smile Is Extinct“ entschließt sich für den kürzesten Weg ins Herz, die Story: Kane Strang will eigentlich mit seinem Mädchen auf eine Party, schläft aber im Auto ein, sodass sein Schwarm einen anderen „pretty boy“ kennenlernt. Slacker-Problems! „Not Quite“ pendelt im Lauf seiner drei Minuten munter zwischen Power-Pop und New Wave, bevor der Refrain das Stück zum Himmel führt, „Summertime In Your Lounge“ klingt so entspannt, wie der Titel es vermuten lässt, „Good Guy“ könnte von Panda Bear stammen, wenn dieser seine gesamte Elektronik zerschossen hätte.

Lahm wird die Musik nur, wenn Kane Strang zu ungezwungen an die Arbeit geht, das weiß der Neuseeländer aber auch selbst: „Don’t Follow Me (I’m Lost)“.

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