Lars und die Frauen von Craig Gillespie, USA 2007 :: Start: 28.2.

Gosling gibt Gummi: All you need ist die Liebe von Familie und Gemeinde.

Es hätte viel schlimmer kommen können, das steht fest. Diese Komödie vom verschreckten Einzelgänger Lars,der seiner Gemeinde eine lebensgroße Sexgummipuppe als angebliche Verlobte vorstellt, hätte eine unsägliche Zote werden können,ein billiger Jux mit sooo’nem Barth. Wie es Regisseur Craig Gillespie gelingt, sämtliche Humba-Humba-Täterä-Klippen zu umschiffen, ist ihm hoch anzurechnen. Dass aus seinem Kunstgriff dann eine kleine – und komplett unglaubwürdige-Ode an den Zusammenhalt in kleinen Gemeinden erwächst, ist allerdings nur marginal besser. Will man dem Film allen Ernstes abnehmen, dass Lars’Familie und Bekannte die Puppe mit offenen Armen willkommen heißen, um den verlorenen Sohn wieder in ihre Mitte eingliedern zu können? Was bleibt, ist eine irrsinnige Performance von Ryan Gosling(demnächst als Kurt Cobain in Heavier than heaven),der die Konkurrenz selbst mit Pausbacken, Rotzbremse und Anorak aussehen lässt wie Gummipuppen: leblos.

>» www.larsandtherealgirl-themovie.com