Madonna :: Celebration

Als „abschließend“ verkaufte Werkschau der Queen Of Pop mit Lücken Diese Doppel-CD (die Single-Disc-Version mal außen vor) könnte mehr sein als Abzocke: weil Fans um Rat für die Songauswahl gebeten wurden und weil es schlicht noch keine allumfassende, zufriedenstellende Werksammlung der größten lebenden Popmusikerin gibt. NuR IMMACULATE COLLECTION (1982-1990) ärgerte mit argen Edits, und seit GHV2 (1992-2000) sind einige Jahre und Hits – allen voran das erfolgreiche „Hung Up“- ins Land gezogen. Leider ist diese Compilation aber nur wenig mehr als Abzocke. Weil: Etikettenschwindel. Als „Ultimate Greatest Hits Collection“ wird sie beworben. Was sich als „ultimate“ versteht, das darf nicht (fast ausschließlich) Madonnas Dance-Hits, sondern muss auch ihre Balladen berücksichtigen. Aber für „You’U See“, „I’ll Remember“ etc. muss man weiterhin auf den Soft-Sampler SOMETHING TO REMEMBER zurückgreifen. Das hier ist eine Sammlung 36 hochwertiger Songs, inkl. zweier neuer Stücke (dem Instant-Classic „Celebration“ und der LiP-Wayne-Kollabo „Revolver“). Es ist einzig deren Qualität, die die hohe Wertung ermöglicht.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.