Maximilian Hecker The Rise and Fall of Maximilian Hecker


Schwarzkopf & Schwarzkopf

Maximilian Hecker: Das war doch der, der zu Anfang der Nullerjahre auf dem Label Kitty-Yo mit leicht überdramatischen Indie-Pathos-Schnulzen bekannt wurde. Rasant war Heckers Aufstieg vom Straßenmusiker am Hackeschen Markt in Berlin zum international gefeierten Pop-Romantiker – doch dann geriet er auch schnell wieder in Vergessenheit. Während Hecker hierzulande vor 70 Leuten in Magdeburg spielte, war er aber in Asien

ein echter Star, besonders in Südkorea und Taiwan. In diesem Buch erzählt er, was dieser Kontrast mit ihm machte, welche Kulturschocks er erlebte: „Der Taiwaner hört ‚Hold me tight‘ und denkt: ‚Hecker will gehalten werden‘, während der Deutsche wohl eher findet: ‚Hecker will eine gescheuert kriegen‘.“ Chronisch mangelt es Hecker an Selbstbewusstsein, zumal ihn die asiatischen Mädchen zwar anhimmeln, aber nicht mit ihm ins Bett wollen. Und hat er mal ein Date, so ist garantiert ein „Cockblocker“ im Spiel. Seine Weltsicht ist die einer hypersensiblen, aber chronisch unterfickten Künstlerseele; seine Sprachmischung aus Rockjargon-Insidergags und romantischen Schnörkeln ist kurios. Wie so oft, wenn einer sich sehr weit öffnet, ist es manchmal nicht auszuhalten und zugleich oft sehr erhellend. 


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