Pale Grey  Waves 


Jaune Orange/Believe/Cargo 

Das Eröffnungsstück „Billy“ könnte gut und gerne eine Verneigung vor der großen Billie Holiday sein. Die Unterschiede in der Schreibweise lassen wir mal außer Acht. Die Band aus dem belgischen Lüttich startet mit einer Ballade in ihr neues Album, die etwas von der Melancholie und der dunklen Mellowness aus den Darbietungen der Jazz-Ikone mitnimmt, diese Atmosphäre auf breiten elektronischen Flächen fortträgt, sie von einem Jazz-Bass feierlich durchwirken lässt.

„Billy“ ist eine Art Ouvertüre für eine Songkollektion, die weder mit großen Gefühlen noch mit großen elektronischen Arrangements geizt, Pale Grey bewegen sich dabei in einem Spektrum von Pop, Pathos und Postrock-Momenten bis zu HipHop-Andeutungen und einem Song, der nur noch Folk sein möchte („Crow“). Pale Grey spielen in der höheren Elektro-Pop-Liga von Bands wie Klangstof, mit WAVES haben sie dort unverwechselbare Klangmarken hinterlassen. 

 


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