Quantic  Atlantic Oscillations 


Tru Thoughts/Groove Attack (VÖ: 21.6.) 

Zwischendurch war Will Holland quasi nebenan tätig. Neben seinem Master-Projekt Quantic veröffentlichte der Brite Duett-Aufnahmen, eine Platte mit einer Band, die sich Soul & Jazz widmete und das FLOWERING INFERNO, das sich seinen intensiven Studien von Reggae, Dub und Cumbia verdankte (feat. U-Roy, Hollie Cook und Bob-Marley-Drummer Santa Davis). Wenn man so will: ein Geschenkkorb voller Vorarbeiten, aus denen sich dann ein reichhaltig gedeckter Tisch für die Fusion der Saison decken lässt.

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Nicht, dass Holland auf ATLANTIC OSCILLATIONS genau diese Spuren in seinen Tracks abarbeiten würde, er fügt seine Einflüsse und Impressionen fünf Jahre nach dem letzten Quantic-Album MAGNETIC eher locker zusammen, und es gelingt ihm wie sooft, all das wie perfekte Handarbeit klingen zu lassen. Der Titelsong steht nicht nur im Zentrum des Albums, er lässt seine Einflüsse in alle Richtungen strahlen, Disco-Bass und -Vibes, eine schön gesetzte Streichermelodie, ein munter pluckerndes elektronisches Motiv.

„Now Or Never“ mit Alice Russell im Anschluss fährt nur noch auf halber Geschwindigkeit, überführt den Streichersound in einen eher klassisch angelegten Soul-Song. „La Reflexión“ kommt mit einer Marimba-Melodie auf gebrochenen Cumbia-Beats daher. Man möchte das Album spätestens im zweiten Anlauf als Ganzes hören – und in der vorgeschlagenen Reihenfolge. Weil Will Holland aus seinen Tracks eine Erzählung geschmiedet hat, die von den musikalischen Schwingungen berichtet, die ihren Weg über den Atlantik nehmen konnten.  

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