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Album der Woche

Sampha Process

Young Turks/XL/Beggars/Indigo

von
Sampha – PROCESS; VÖ: 3.02.2017
Foto: Young Turks/XL/Beggars/Indigo

Wenn von Sampha Sisay die Rede ist, müssen die Namen gedroppt werden, die sich gerne mit jungen Produzenten schmücken, von denen gerade „alle“ sprechen: Jessie Ware, Solange, Drake und Kanye. Mit denen hat der Sänger und Produzent aus South London bereits zusammengearbeitet, und diese Kollabos überschatten das bisher überschaubare Solowerk (zwei Singles und eine EP) des 26-Jährigen.

Samphas Solotracks waren noch geprägt von der Aufbruchsstimmung des Post-Dubstep, ungeraden Sounds und Atmosphären, viel Piano und einer Stimme, hinten im verhallten Mix dieses Electronic Soul versteckt. Nicht, dass Samphas Debüt­album eine Abkehr wäre von den Parametern der immer noch wichtigsten aktuellen Strömung elektronischer Musik, die aus Großbritannien kommt.

Aber PROCESS ist fokussierter und Samphas hoher Gesang, den wir von den beiden SBTRKT-Alben kennen, steht im Vordergrund einer Musik, die sich immer noch gefällt im kleinteilig-verfrickelten des Post-Dubstep. Songs wie Mini-Sinfonien, komponiert und nicht zusammengestückelt, wo Sounds und Stimmungen ineinanderfließen, nur um für neue Sounds und Stimmungen Platz zu machen. Und dann ist da noch „No One Knows Me Like The Piano“, eine Pianoballade, die Sampha im Andenken an seine im September 2015 verstorbene Mutter geschrieben hat.

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