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Jahresrückblick

Die 50 besten Songs des Jahres 2017

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 Jedes Jahr aufs Neue stoßen wir beim gedruckten Musikexpress auf ein altes Problem: Diese ganzen Bestenlisten für das laufende Jahr, sie müssen schon im November halbwegs stehen. Dabei kann doch noch alles Mögliche im Dezember passieren! 2016 zum Beispiel, da brachten A Tribe Called Quest unverhofft eines DER Alben 2016 heraus, aber eben arg spät. Dieses Jahr scheint zumindest in dieser Hinsicht entspannter zu enden: Gut, Björks neues Album UTOPIA stünde in unserer Liste der 50 Platten des Jahres 2017 wohl weiter oben, hätte sie es nicht erst im November veröffentlicht. Aber die neuen und erst im Dezember erschienenen Platten von Eminem (REVIVAL) und U2 (SONGS OF EXPERIENCE) werden wir wohl auch mit mehr Abstand zu schwach finden, um uns überhaupt an sie erinnern zu wollen.

>>> Der Musikexpress 1/2018 mit großem Jahresrückblick 2017 <<<
>>> Der große Jahresrückblick 2017 auf musikexpress.de <<<

An dieser Stelle soll es aber ohnehin nicht um die besten Alben gehen. Denn oft sind es auch einzelne Songs, die uns durch schwere oder leichte Zeiten helfen, die hängen bleiben, Eindruck oder mindestens einen Ohrwurm hinterlassen. Oder die halt einfach sehr sehr gut sind. Wie die folgenden 50 „Nummern“, wie Oliver Geissen in „Die ultimative Chartshow“ sagen würde.

Und damit Vorhang auf für unsere 50 besten Songs des Jahres 2017! Unsere 50 Platten des Jahres 2017 kennt Ihr ja schon.

50. U.S. Girls  – „Mad As Hell“

Mörderdiscogroove und Musicalgesang sollten uns nicht täuschen: Meghan Remy vergibt keinem (US-)Präsidenten!

49. Queens Of The Stone Age – „The Way You Used To Do“

Handclaps, Josh schmachtet, die Gitarren jagen sich gegenseitig. Verbrennungsmotoren­musik darf nicht sterben!

48. Downtown Boys – „Somos Chulas (No Somos Pendejas)“

Zu wenig Punkrock in dieser Liste? Mag sein. Aber immerhin der goldrichtige Song.

47. Romano  – „Copyshop“

Irre. Aber auch: irre gut. Jeder kopiert irgendwie von jedem. Sagt eine Lebensweisheit aus Köpenick.

46. Ilgen-Nur – „Cool“

„Just because I’m 20 doesn’t mean I know what to do“. Angenehm abgehangener Slackerpop.

45. Alex Cameron & Angel Olsen – „Stranger’s Kiss“

Jim-Steinman-Sound von zwei der interessantesten Popstars der Stunde. Machen richtig, was die Killers falsch machen.

44. Phoenix   „J-Boy“

TI AMO ist das erste ­Phoenix-Album, das es nicht in die ME-Top 50 geschafft hat. Aber diese Single rotierte bei uns, als wäre Kreuzberg Rimini.

43. Vagabon  – „The Embers“ 

„Run and tell everybody that Lætitia is a small fish“: Laetitia Tamkos großer Song über die Größe des kleinen Ichs.

42. Priests – „Nothing Feels Natural“

Viele Postpunk-Erinnerungen. Aber Katie Alice Greers Stimme macht das alles zu ihrer eigenen Musik.

41. Marteria – „Aliens“

Vielleicht wollte ROSWELL ein bisschen viel. Aber das hier: eine gottverdammte Hymne auf Multikulti!

40. Haim – „Want You Back“

Mit dieser schillernden Pop-Nummer erobern die Schwestern auch nach zwei Jahren Pause jeden zurück.

39. Emma Stone – „Audition (The Fools Who Dream)“

Die „La La Land“-Ballade behauptet: Diese Welt braucht all seine Träumer, Rebellen und Poeten! Recht hat sie.

38. Wolf Alice  – „Don’t Delete The Kisses“

So nah am Elektro-Pop waren die Londoner Indie-Kids nie.

 37. Future Islands – „Ran“ 

Klar, alle Future-Islands-Songs klingen gleich. Aber manche großartiger als der Rest.

36. Laura Marling – „Soothing“

Die Stimme klar wie eh und je. Knarzen, Knurren und Geigenteppich im Hintergrund sind neu.

35. Mount Kimbie  – „Blue Train Lines“ (feat. King Krule)

King Krules Reibestimme + stickiges Beat-Pulsieren = die beste Mount-Kimbie-Single seit „Made To Stray“.

 34. Ariel Pink – „Another Weekend“

Das Leben schreibt tragische Geschichten. Ariel Pink widmet ihnen ein ganzes Album voller Weirdo-Pop-Nummern.

33. Bilderbuch – „Baba“

Ein Intro zum Träumen, zwei Silben, die Tschüss und Papa heißen können. Mehr braucht es nicht.

 32. Björk – „The Gate“

Björk singt über das Zurückkehren ins Single­leben und ist „just more broken than normal“. So fremd und wundersam wie eine kosmische Gaswolke.

 31. Father John Misty – „Ballad Of A Dying Man“

„We leave as clueless as we came“, stellt der Father in dieser fünfminütigen Weltkritik fest. Beruhigend.

30. Itaca – „Mi manchi“

Kleines Italo-Pop-Wunder aus Berlin mit riesengro­ßem Song. Dieser Tenor!

29. Destroyer – „Tinseltown Swimming In Blood“

Dunkler 80s-Postpunk-Groove, aber Bejar macht auch da großes (blutiges) Hollywood-Theater draus.

 28. Young Fathers feat. Leith Congregational Choir – „Only God Knows“

Der Elektro-/Punkrock-/Gospel-Hybride vom Trainspotting 2-Soundtrack. Dreifach dringlich.

 27. St. Vincent – „New York“

Hier geht es nicht um New York. Sondern um Liebe. Und wenn sie weg ist, ist nichts mehr, wie es war.

26. The National – „Guilty Party“

Am Ende gibt es keinen Schuldigen. Eine bittersüße Erkenntnis in düsteren fünf Minuten, 38 Sekunden.

25. Gorillaz – „Hallelujah Money“ (feat. Benjamin Clementine) 

Mit einer Hand zur Faust geballt und einer Hand, die sich tröstend auf uns legt, begleiteten die Gorillaz Trumps Amtseinführung.

>>> Die Plätze 24 bis 6 gibt es auf der nächsten Seite

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