Scott Matthew Ode To Others


Glitterhouse/Indigo

Scott Matthew ist ein bescheidener Mensch, und doch handelten seine Lieder bislang von ihm selbst. Er schrieb Songs übers Suchen, übers Verliebtsein, über das Ende und die Einsamkeit. Seine Stimme erinnerte an Bowie nach einer heilsamen Bronchitis, die Instrumentierung war kammerpopmusikalisch: Man hörte Scott Matthew gerne, aber nach dem vierten guten Album in Folge dachte man dann schon, nun könne auch mal was anderes kommen.

„ODE TO OTHERS“ ist Scott Matthews erstes Charakteralbum geworden

Das fand Matthew auch, nun ist ODE TO OTHERS sein erstes Charakteralbum geworden: Die Lieder handeln von realen Personen, die ihn inspirieren, von fiktiven Figuren, die er sich ausdachte. Nur: Sie handeln nicht von ihm selbst. Das führt neben ein paar typischen Matthew-Momenten zu außergewöhnlichen Ergebnissen wie „Where I Come From“, einer tollen melancholischen Indie-Soul-Nummer.

Auch für Coverversionen ist Platz, allen voran für „Do You Really Want To Hurt Me?“ vom Culture Club, das Matthew im dezenten Reggae-Rhythmus spielt – besser ist nur die Version der Violent Femmes. Das würdige Finale: Eine gespenstische Version des Vaudeville-Walzers „The Sidewalks Of New York“, denn natürlich kann auch eine Stadt ein Charakter sein.


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