Victoria & Albert Museum (Hrsg.) DAVID BOWIE


Selbst in den Jahren, in denen David Bowie für die Öffentlichkeit verstummt war, herrschte kein Mangel an Bowie- Büchern und Bowie-Hommagen. Doch die Präsentation im Londoner Victoria & Albert Museum, der weltweit führenden Design-Ausstellungsinstitution, war ein Gipfel der Popstar-Verehrung, der nur noch durch ein Comeback des Meisters selbst hätte getoppt werden können – und, wie wir wissen, kam es genau so. Nun, da die Ausstellung geschlossen ist und bald auf Welttournee geht (bisher noch ohne Deutschland-Termin), bleibt der Katalog mit Bühnenkostümen, Video-Storyboards und Textzetteln. Er hat aber auch seinen eigenen Wert. So vergleicht die Sexualhistorikerin Camille Paglia Bowie mit Oscar Wilde, beide benützten „Sex als Medium zur Schärfung des Selbstbewusstseins, nicht zu dessen dionysischer Vernichtung“. Jon Savage rekonstruiert ein Interview Bowies mit William S. Burroughs als Wendepunkt seiner Karriere. Und der Kunstprofessor Christopher Breward analysiert die Plattencover „als Sinnbild von Sehnsüchten und als Zeichen der Zusammengehörigkeit unter den Fans“. Lohnend.


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