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Xenoula Xenoula

Domino/GoodToGo (VÖ: 24.11.)

von

Luzides Träumen ist gar nicht so einfach. Manch ein Psychen-Erkunder schwört auf Meditation, um im Traume bei Verstand zu bleiben, besonders Wagemutige (wahlweise: Irre) reizen ihren Kopf mit schwachem Wechselstrom. Wem das zu doof ist, der lausche dem unwirklichen Klang der in Südafrika aufgewachsenen Britin Romy Xeno alias Xenoula – produziert von ihrem Partner, dem umtriebigen LSD-Elektroniker Sam Dust.

Obwohl Xenoulas Album ihr Solodebüt ist, beansprucht Dust gleich mal, hier nach seiner Soloplatte als LA Priest, INJI von 2015, und SOFT HAIR aus dem letzten Jahr – seinem Buddyprojekt mit Connan Mockasin –, eine Albumtrilogie zu vollenden.

Kann man schon so sehen: Wie auch Dust eiert Xenoula durch ein neon-stranges, verlockend schillerndes Electropsycho-Wunderland, fusioniert Bassline-Pop mit Schlingermelodien wie aus dem John-Maus-Haus. All das offenbar völlig frei von der Absicht, auch nur einen einzigen eingängigen Song zu liefern.

Überkommen ist das Prinzip Hit im Hause Xeno-Dust; der Star ist Xenoulas mal nach Kate Bush, mal nach somnambuler Delfin-Dompteurin klingende Stimme. Wer zum Klartraum nicht fähig ist, dem bleiben Xenoulas Wiegenlieder für Daytripper. 

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