Yeah Yeah Yeahs Mosquito


Polydor/Universal

Always different, always the same: Pop mit einem geheimnisvollen 60s-Vibe und fantasievollsten sonischen Beigaben.Wieso die Yeah Yeah Yeahs zehn Jahre nach ihrem Debütalbum FEVER TO TELL entgegen allen aufmerksamkeitsökonomischen Regeln immer noch existieren und immer noch Musik machen und immer noch hervorragende Musik machen? Es könnte an einem Denkfehler liegen. Und zwar dem, dass das Trio aus New York fälschlicherweise von Beginn an mit dem Post-Strokes-Hype und dann nahtlos mit dem hauptsächlich von Großbritannien ausgehenden Indie-Rock-Revival der mittleren Nuller-Jahre in Verbindung gebracht wurde. Und offensichtlich mit beiden Strömungen nichts zu tun hat außer der Zeitgenossenschaft. Oder so: Wer nicht brennt, kann auch nicht ausbrennen. Oder für die ganz Doofen: „Die ziehen seit einem Jahrzehnt ihr eigenes Ding durch.“ MOSQUITO, das vierte Album von Karen O, Nick Zinner und Brian Chase, sagt zunächst einmal eines: Yeah Yeah Yeahs haben bisher keines ihrer Alben zum zweiten Mal gemacht – keine schlechte Überlebensstrategie, wenn man die Generation Boredom als Zielgruppe auserkoren hat…. die vollständige Rezension gibt es im neuen Musikexpress


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