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Roosevelt: Internationale Sounds aus dem Schlafzimmer



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Für sein selbstbetiteltes Debütalbum, veröffentlicht im August 2016, erhielt Roosevelt weltweit einige Aufmerksamkeit. Darauf folgten zwei Singles. Nun wiederum meldet er sich nun mit dem Folgewerk YOUNG ROMANCE und neuer Tour zurück und setzt erneut Maßstäbe. Was mit Indie-Pop und MySpace begann, hat sich zum internationalem Act entwickelt. Und zu einem Sound, der keine Heimat kennt.

Roosevelt heißt eigentlich Marius Lauber und stammt aus der nordrhein-westfälischen Kreisstadt Viersen. Seine ersten Aufnahmen unter dem Namen Roosevelt erreichten durch bloßen Zufall Joe Goddard. Goddard ist Mitglied und Produzent der britischen Electro-Pop-Band Hot Chip, die ihn sogleich mit auf Tour nahm. Goddards unmittelbare Nähe zum Londoner Label Greco-Roman wiederum, das den Kickstart solcher Karrieren wie denen von Disclosure und Totally Enormous Extinct Dinosaurs verbuchen kann, nahm ihn wenig Roosevelt unter Vertrag und verantwortet seitdem sämtliche seiner Veröffentlichungen. Ironischerweise wurde ein deutsches Publikum überhaupt erst 2012 mit Veröffentlichung seiner ersten Single „Sea“ auf Roosevelt aufmerksam – trotz seiner Wahlheimat Köln.

Aus dem Abseits auf die Bühnen der Welt

Höhere Wellen schlug 2013 die erste EP „Elliot“ mit so gut wie ausschließlich hervorragenden Reviews der Presse weltweit. Bemerkenswert, denn eigentlich agiert Roosevelt eher aus dem Verborgenen. Fehlt Köln trotz Kompakt-Label und Co. doch die übergreifende Relevanz einer Clubstadt wie Berlin. Dafür bietet die kleine Bühne mehr Spielraum. In DJ-Sets etwa schätzt sich Lauber glücklich, Dinge überhaupt erst ausprobieren zu können. Tracks, die dem üblichen Sound zunächst ferner liegen, nimmt das Publikum genüsslich auf, keine Ironie und keine Prätention. Wohl genau das trägt bei zum genreübergreifenden Sound Roosevelts, der im Nebel zwischen Synth-Pop, Italo-Disco und Techno schwebt, in melancholisch tanzbaren Sphären.

Roosevelt Young Romance Cover Shooting
Cover-Shooting für Roosevelts neues Album YOUNG ROMANCE

Das ist Geschichte

Vor den außerweltlichen Sounds von Roosevelt und dem internationalen Ruhm allerdings spielte Marius Lauber im zarten Teenager-Alter in der Kölner Band Beat!Beat!Beat! als Drummer. Wenn auch im kleinerem Rahmen erreichte die Band schon damals, 2008, einen gewissen Ruhm und bespielte Venues in ganz Deutschland. Dazu bei trugen sicher nicht nur die wegweisenden Möglichkeiten, die zuvor erstmals MySpace jungen Musikern bot: Songs einem großen Publikum kostenlos zugängig machen zu können, Selbstdarstellung par excellence und nie dagewesene Vernetzungsmöglichkeiten. Möglichkeiten, die schlussendlich auch einer Generation von Musikern die Ohren öffneten für fremde Klänge.

Im Telekom Electronic Beats Podcast spricht Marius Lauber aka Roosevelt über den eher zufälligen Kickstart seiner Traumkarriere, die Entstehung seiner neuen Platte YOUNG ROMANCE und erklärt, warum das Kölner Partypublikum auf unprätentiöse Art doch experimentierfreudiger ist, als das anderer deutscher Großstädte.


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