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„Shower Sessions“: St. Vincent startet Podcast mit Interviews und Musik in der Dusche

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Badezimmer die Amateur-Akustik eines Tonstudios besitzen – warum es also nicht zum Aufnahmestudio ummodellieren? Dies dachte sich wohl auch Art-Pop-Künstlerin St. Vincent, als sie die Pläne für ihren neuen Podcast „Shower Sessions“ entwarf. Das Konzept hinter dem Format: Die Musikerin trifft sich mit aufsteigenden Newcomer*innen in ihrem Badezimmer, spricht mit ihnen über dies und jenes und hört sich Kostproben ihrer Musik an.

Die Podcast-Reihe, die in Zusammenarbeit mit der Versicherungsfirma „Progressive Insurance“ entstand, wird als „halb Interview-, halb Konzertserie, 100% in einem Badezimmer“ angekündigt. Laut eines Presse-Statements kam Annie Clark – wie St. Vincent mit bürgerlichem Namen heißt – bereits vor der Coronavirus-Pandemie auf die Idee von „Shower Sessions“: Sie wollte einen Weg finden, aufstrebende Musiker*innen in einer intimen und ungezwungenen Umgebung performen zu lassen. So kam die Dusche ins Spiel, deren Akustik eine bekanntlich sehr gute Low-Budget-Version einer Gesangskabine darstellt.

Mit Kassi Ashton, Donna Missal, Loote, Duckwrth, Banners und Amber Mark hat sich Annie Clark insgesamt sechs Gäste für die „Shower Sessions“ eingeladen. Der Podcast ist ab sofort auf allen bekannten Podcast-Plattformen verfügbar, sowie als Videoformat auf dem YouTube-Kanal von „Progressive Insurance“ zu finden. In dem ersten Trailer zu dem neuen Format sieht man St. Vincent in einem grün gekachelten Badezimmer mit Parfümflaschen und Blumensträußen herumspielen. In einem Voice-Over hört man sie sagen: „Was ist das Seltsamste, das ihr je in der Dusche gemacht habt? Für mich ist es das Hosten eines Podcasts.“ Daraufhin werden Ausschnitte von musikalischen Darbietungen aneinandergereiht, die einen ersten Eindruck von den spannenden Sessions abgeben.

St. Vincent hat das Jahr 2020 bisher gut genutzt: Die Art-Pop-Musikerin sang den Klassiker „Lithium“ bei der Nirvana-Reunion im Hollywood Palladium am 4. Januar, trat in der mit Stars gespickten Prince-Tribute-Show auf und gab ihr Debüt in der von ihr entwickelten Meta-Dokumentation „The Nowhere Inn“, die beim Sundance Festival Premiere feierte. Für ihr 2014 veröffentlichtes Album ST. VINCENT erhielt die 37-jährige Musikerin einen Grammy für das beste Alternative Album, ihre letzte Platte MASSEDUCATION wurde vom Musikexpress mit fünf von sechs Sternen bewertet.



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