„Star Wars“: Der Darsteller von Jar Jar Binks spricht über Suizidgedanken


Morddrohungen der Fans raubten dem Schauspieler fast die Kraft zum Weiterleben.

Klar, „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ (1999) ist ein grausam misslungener Film. Die Schuld auf einzelne Schauspieler zu übertragen ist aber etwas, das viele „Star Wars“-Fans nicht hätten tun sollen. Nicht nur Jake Lloyd, Darsteller des jungen Anakin Skywalker, wurde durch heftige Kritik und Morddrohungen nach dem Film aus der Bahn geworfen und sitzt mittlerweile in der Psychiatrie. Auch Ahmed Best, der Jar Jar Binks spielte, wurde durch medialen Hass an die Grenze des Suizids getrieben.

„Star Wars“: Darsteller des jungen Darth Vader sitzt mittlerweile in Psychiatrie
Der mittlerweile 44 Jahre alte Schauspieler ging Ende der 90er mit der Hoffnung auf den großen Durchbruch ans Set von George Lucas‘ Film. Via Motion Capturing spielte er Jar Jar Binks, verlieh dem Alien anschließend die Stimme. Doch aus dem vermeintlichen Durchbruch wurde nichts, Jar Jar Binks wurde zur vielleicht meist gehassten Figur der Kinogeschichte.

Ahmed Best hat die Figur, die sich deutlich an Kinder richtete, nicht geschrieben, hatte auch keinen Einfluss auf Dialog oder Story. Und dennoch wurde er für sehr viele Fans zum Sündenbock, ihn erreichten noch Jahre nach dem Dreh Morddrohungen und weitere Beschimpfungen. Fast 20 Jahre nach der Premiere von „Die dunkle Bedrohung“ teilte Ahmed Best nun via Twitter mit, wie schwer die Zeit seit dem Dreh für ihn war.

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„I almost ended my life“, schreibt der Schauspieler unter ein Bild mit seinem Sohn, den er als Belohnung für sein Überleben sieht. Rian Johnson, der als Regisseur von „Star Wars: Die letzten Jedi“ viele Beschimpfungen erhält, sicherte Best gleich seinen Zuspruch zu: „Lots of love to you Ahmed. I think there are many of us who’d get quite alot from hearing your story“.