Stilblüten

Modetrends 2004.

Das Mickey-Shirt: Nur wer den Schuss nicht gehört hatte, trug 2004 noch „ironische“ Metal-Shirts, „Hamburg“-oder „Berlin“-Jacken. State of the Art war das echte Vintage-Shirt mit einer verblassten Mickey Maus, für das man in Second-Hand-läden plötzlich schwindelerregende Summen hinblättern musste.

Mesh-Cap: Die amerikanische Trucker-Cap war schon lange populär, schaffte es aber dank Von Dutch und H&M in diesem Jahr endgültig in den Mainstream.

Vans: Die neuen Chucks? Die kalifornischen Sportschuhe sind zurück und beweisen Festivaltauglichkeit und Tragekomfort, wie einst schon an den strapazierten Füßen der Skater und BMX-Cracks der 8oer-Jahre.

Ugg-Boots: Von Pam Anderson bekannt gemacht, von Modemagazinen penetriert: Die Lammfellshefel mit Gummisohle waren im März noch originell, im Juli aber bereits alter Käse. 2005 sind sie übrigens verboten.

Der Bart: Pola Roy, Nathan (Kings Of Leon) und David Bazan wiesen den Weg: Animalische Vollbarte waren als wiederentdecktes Zeichen der Männlichkeit 2004 um aller Munde.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.