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Studie belegt: Das Leben als Influencer zahlt sich finanziell nicht aus

Top-Influencer wie Caro Daur, Stefanie Giesinger und Pamela Reif wissen, wie sie gut bezahlte Deals an Land ziehen und können inzwischen gut von ihrem Status leben, doch das geht längst nicht allen so, die am Kaffeetisch ihrer 71-jährigen Tante Inge „Beeinflusser“ als ihren aktuellen Job nennen.

Eine Studie der Sportmarketing-Agentur Jung von Matt/sports, der Influencer-Marketing-Plattform Brandnew IO und des Social-Media-Software-Anbieters Facelift hat ergeben: Nur für die allerwenigsten lohnt sich das „Influencen“ so wirklich. Und auch wenn es die meisten nicht offen zugeben wollen und behaupten, es ginge ihnen vor allem darum, das Leben anderer, fremder Menschen mit dem Bild eines Detox-Tees oder neuen Sportleggings zu bereichern, beschweren sich doch erstaunliche viele Influencer über die schlechte Bezahlung durch die Marken.

Für die Studie wurden insgesamt 1200 Influencer zu ihrer Motivation und ihren Erfahrungen befragt. 72 Prozent waren nicht zufrieden mit der Entlohnung, die ihnen für Marken-Posts auf ihren Kanälen angeboten worden ist. Ein Fünftel aller Befragten gab an, statt finanziell lediglich mit Geschenken für ihre Werbung entlohnt zu werden. Für 33 Prozent der Teilnehmer gab es immerhin bis zu 500 US-Dollar pro Kampagne. 28 Prozent können sich dagegen über durchschnittlich 500 bis 1000 Dollar freuen. Dagegen lächerlich: Nur 0,7 Prozent erhalten zwischen 10.000 und 25.000 Dollar, darüber hinaus kassieren nur 0,3 Prozent so richtig ab.

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Auch ein Problem: Was im Post zu stehen hat, ist meist vorgegeben und klingt dementsprechend plötzlich gar nicht mehr so cool und lässig wie es sich der oder die „Influencende“ für das eigene Instagram-Profil vorstellt. Gemäkelt wird auch an den zu hohen Erwartungen der Brands – all das führt dazu, dass die Werbegesichter häufig unzufrieden mit ihren Deals sind.

Immerhin ein kleiner Trost für alle deutschen „Beeinflusser“: Weltweit gesehen haben deutsche Influencer den größten Erfolg. Zwar liegt Großbritannien noch vor uns, was die Anzahl der aktiven Influencer angeht, dafür winkt hier anscheinend noch etwas mehr Geld, wenn man erst einmal den Durchbruch geschafft hat.

 


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