Tanz den Abdul

Was haben George Michael, Arnold Schwarzenegger, ZZ Top und Janet Jackson gemeinsam? Ihre Bewegungen auf der Bühne und vor der Kamera werden von einer einzigen Frau in Szene gesetzt. Die amerikanische Choreographin Paula Abdul (25), die jetzt als Quer-Einsteigerin selber eine Platte aufgenommen hat, heimste einen „MTV Music Award“ ein, noch bevor sie die erste Single auf dem Markt hatte —- für ihre Choreographie zu Janet Jacksons Video „Control“. Paula, bekannt durch ihren schnellen und eckigen Tanz-Stil, läßt die unterschiedlichsten Stars nach ihrer Pfeile tanzen: Duran Duran, Heart, Whitesnake und George Michael, und sogar Eddie Murphy für seinen nächsten Film.

Bei soviel Kontakt mit den Musikern war der Schritt zur eigenen Platte nicht weit: „Ich habe immer mit Musik und Tanz zu tun gehabt, ich kann beide ‚Sprachen‘ gegenseitig übersetzen.“ FOREVER YOUR GIRL, ihr LP-Debüt, ist denn auch eine ganz solide Tanz-Pop-Scheibe geworden, um keinen Deut schwächer als etwa die letzten Computer-Produktionen von Pebbles, Joyce Sims oder Teena Marie. Der markante Unterschied: Paula Abdul sieht erheblich besser aus.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.