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Highlight: „Once Upon A Time… in Hollywood“: Das sind die Real-Life-Vorbilder für Tarantinos Filmfiguren

Popkultur-Referenzen

„Tarantinoesque Scream Queen“: 7 Film-Wörter, die neuerdings im Oxford English Dictionary stehen

Wörter und Phrasen aus Filmen finden aus oft unverständlichen Gründen ihren Weg in unseren Sprachgebrauch. Dafür, dass solche Popkultur-Referenzen sprachlich ganz legal verwendet werden dürfen, sorgt das neueste Update des „Oxford English Dictionary“. Seit September dürfen Beschreibungen wie „Tarantinoesque” und „Lynchian” sowie Phrasen wie „Not In Kansas Anymore” und „Up To Eleven” offiziell verwendet werden – auch schriftlich.

Habt Ihr alle noch nie gehört? Schlagt doch mal das Wörterbuch auf!

Hier sind unsere 7 Highlights:

  • Scream Queen

Eine Schauspielerin, die für ihre Rollen in Horrorfilmen bekannt ist, ist meist keine gute: Schließlich werden die talentiertesten Schreier in der Regel zuerst ermordet. So eine Schauspielerin darf jetzt „Scream Queen“ genannt werden. So ist sie zumindest die Königin von irgendwas, und als Zuschauer hört man nicht ständig den Wilhelmsschrei, wenn es mal spannend wird.

  • Groundhog Day

Endlich dürfen wir „…Und täglich grüßt das Murmeltier” offiziell sagen, wenn etwas (eher Unangenehmes) immer wieder auf genau die gleiche Weise passiert, ohne dafür seltsame Blicke zu ernten.

Falls Ihr nicht wisst, wo diese Phrase herkommt: In der Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier” (engl. „Groundhog Day“) von 1993 erlebt Phil Connors (Bill Murray) als griesgrämiger Wetteransager immer wieder den 2. Februar, an dem in der US-Kleinstadt Punxsutawney traditionell der „Tag des Murmeltiers” begangen wird. Phil Connors muss darüber im Fernsehen berichten und findet das hirnrissig, muss den Tag aber immer wieder aufs Neue erleben.

  • Lynchian 

Laut „Oxford English Dictionary“ ist etwas „Lynchian“, sobald es auch nur an die surrealistischen Meisterwerke von Regisseur David Lynch erinnert: „Unheimliche und traumhafte Elemente in banaler, alltäglicher Umgebung“ sind sein Markenzeichen. David Lynch macht übrigens auch Musik.

  • Up To Eleven

Eine weit verbreitete Phrase unter den Musikfilm-Afficionados. Wer Rob Reiners Mockumentary der fiktiven Heavy-Metal-Band Spinal Tap nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst – nicht zuletzt das Erfolgsgeheimnis der Band: Die Lautstärkeregler ihrer Verstärker gehen nämlich nicht – wie die aller gängigen Amps am Markt – von 1 bis 10, sondern von 1 bis 11. Wenn etwas „up to eleven” geht, ist es also besser als bestmöglich. Oder es ist höher als höchstmöglich, denn lauter ist wirklich nicht immer besser. (Looking at you, Spinal Tap.)



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