Ursprünglich wollte er nur ein Demo produzieren. Doch nun legt Reto Burrell ein stilles, berührendes Album vor.

Reto Burrell begann mit der Hardcore-Band Profax, danach hakte er mit Elektropop und Post-Grunge zwei weitere Genres ab. Sein aktuelles Soloalbum „Eleven Songs“ wurde zwar nur zu Demozwecken eingespielt, besticht aber nichtsdestotrotz durch klare Stücke im Spannungsfeld zwischen Folk und Rock. Im ersten Moment mögen die Songs unauffällig erscheinen. Vielleicht deshalb, weil sie nicht wie kleine Kinder lärmen, die Aufmerksamkeit verlangen. Um die Texte zu verstehen, braucht man keine lyrische Vorbildung, vertrackte Melodien fehlen ebenso: Burrell hat auf „Eleven Songs“ alles unternommen, damit sich der Sound nicht vor das Gefühl schiebt – elf schlichte aber berührende Stücke lang (erhältlich bei: Reto Burrell, Box 340, 6362 Stansstad). Bleibt zu hoffen, daß „Eleven Songs“ noch regulär veröffentlicht wird.

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