Warum Netflix jetzt die Impfpflicht einführt

Wegen steigender Corona-Zahlen und der anrückenden Delta-Variante hat Netflix als erstes US-Filmstudio eine Impfpflicht eingeführt.

Ohne Impfe kein Job – zumindest keinen bei Netflix. Im Lichte stetig steigender Corona-Zahlen in den USA hat der Streaming-Riese jetzt eine Impfpflicht für all seine Mitarbeiter*innen eingeführt.

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Egal ob Hollywood-Star oder Kabelträger – wer in Zukunft an einem Netflix-Set arbeiten möchte, muss einen Impfnachweis vorlegen. Ausgenommen sind Menschen, die aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen eine Impfung ablehnen.

Damit tut es Netflix anderen großen US-Unternehmen wie Twitter und Facebook gleich, die ihre Mitarbeiter*innen ebenfalls zum Impfen verpflichteten. Ob weitere Hollywood-Studios nachziehen werden, bleibt abzuwarten.

Netflix will sich vor weiteren Drehausfällen schützen

Im Fall von Netflix hat die neue Regelung abseits des Infektionsschutzes einen rein pragmatischen Grund: Die Impfpflicht schützt vor Dreh-Unterbrechungen. Nachdem im Corona-Sommer 2020 nahezu keine Produktionen stattfanden, wird nun mit besonderer Vorsicht agiert.

Wird auch nur eine Person an einem Netflix-Set positiv getestet, wird der gesamte Dreh für zwei Wochen auf Eis gelegt. Durch diese Strengen Maßnahmen kamen bereits große Produktionen wie das „Game Of Thrones“-Spin-Off „House Of The Dragon“ zwischenzeitlich zum Erliegen. Die neue Impfpflicht soll also vor allem eines: Normalität wiederherstellen.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++ 

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