Highlight: Welches Equipment verwenden eigentlich… Kraftwerk?

Was ihr garantiert noch nicht über Kraftwerk wusstet

Wenig ist über die Individuen hinter der Düsseldorfer Band Kraftwerk bekannt, die sich seit Jahrzehnten im Nebel der gleichen Floskeln verstecken. Was ihnen aber vorauseilt, ist das Image der Roboter bzw. der Mensch-Maschinen. Nicht zuletzt durch die Roboter-Dummys, die sie von sich selbst anfertigen ließen und die sie seit den 70ern während des Tracks „Roboter“ auf der Bühne ersetzen. Die altbewährte Message tut ihr Übriges: Gearbeitet wird angeblich 24 Stunden, sieben Tage die Woche in ihrem „Kling Klang“-Studio. Richtige Arbeitstiere also oder um es in den Worten von Kraftwerk auszudrücken: „Musikarbeiter“. Das passt ja wunderbar in das Bild, das zumindest das europäische Ausland von uns Deutschen hat. Fleißig, pünktlich und ohne Humor.

Viel Humor, versteckt hinter Maschinen

Aber nein: Wenn Ralf Hütter, der Kopf hinter Kraftwerk, eines besitzt, dann ist es eine gute Portion schwarzer Humor. Wer zeigt sich schon als ernst zu nehmende Band in seinem Album-Artwork vor einem kitschigen bayrischen Ambiente? Ein Fauxpas für die Ewigkeit. Nur getoppt durch die Absage an Michael Jackson im Jahr 1985, der mit ihnen gerne an seiner neuen Platte gearbeitet hätte. Was Ihr sonst garantiert noch nicht über das Kollektiv aus der Rheinmetropole wusstet, seht Ihr hier.

Kooperation

Die kompletten live eingespielten Meisterwerke 12345678 von Kraftwerk sind am 26. Mai 2017 als 3-D DER KATALOG erschienen.

Mehr zu der Band findet ihr in der August-Ausgabe des Musikexpress.

Kraftwerk-Chef Ralf Hütter im Interview: „Ich höre die Stille und die Welt“


Mit Kraftwerk, Talk Talk und den 100 besten Platten aus Deutschland: Der neue Musikexpress – jetzt am Kiosk!
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