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„We fucking hate Trump“: Eminem rasiert Donald Trump in der Freestyle-Cypher

In einem Rap für die Verleihung der BET Hiphop Awards geigt Eminem dem US-Präsidenten Donald Trump mal so richtig die Meinung. „Was wir jetzt im Office haben ist ein Kamikaze, der wahrscheinlich einen nuklearen Holocaust verursachen wird“, rappt Eminem in dem Beitrag für die Preisverleihung, die vergangene Woche in Miami stattfand und am Mittwoch  in den USA ausgestrahlt wird.

In einem Parkhaus, seine Crew und ein paar Autos im Hintergrund, rappt „Slim Shady“ kritisch über die Politik sowie über die Persönlichkeit Trumps. Des Weiteren werden Trumps peinliche Twitter-Exzesse thematisiert. In seinem Rant, den er „The Storm“ genannt hat, beschimpft er Trump als „rassistischen Großvater“ und regt sich über dessen Verhalten nach dem Massaker von Las Vegas und den Naturkatastrophen in Puerto Rico und Texas auf. „All diese Tragödien – und er ist gelangweilt und bricht lieber einen Twitter-Sturm mit den Packers vom Zaun”. Damit spielt Eminem auf die Attacke gegen das NFL-Team Green Bay Packers an, die sich als antirassistischen Protest bei der Nationalhymne hinknien.

Auch an seine eigenen Fans hat Marshall Mathers, wie der Musiker bürgerlich heißt, eine klare Botschaft: „Jeder Fan von mir, der auch einer seiner Unterstützer ist: Ich zeichne eine Linie in den Sand. Und wenn du dich nicht entscheiden kannst, wen du lieber auf deiner Seite hast oder zu wem zu stehen solltest, tu ich das für dich: Fuck you!“ Am Ende seines Freestyles richtet Eminem sehr deutliche Worte an seine Landsleute: „Amerika steh auf. Wir lieben unsere Soldaten und wir lieben unser Land, aber we fucking hate Trump”.

Eminems neues Album erscheint übrigens am 17. November.


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