Wie „Fight Club“ ohne Brad Pitts Tyler Durden aussähe

„Fight Club“ ohne Brad Pitt? Eine frische Perspektive auf Edward Nortons Geisteskrankeit.

Ein begabter junger Filmemacher gibt uns einen kleinen Einblick, wie „Fight Club“ gewirkt hätte, wenn Brad Pitts Charakter Tyler Durden nicht mitgespielt hätte. Wir warnen: Eine kleine Spoiler-Warnung ist angebracht – solange man a) die Buch-Vorlage von Chuck Palahniuk nicht kennt oder b) die letzten Jahre unter einem Stein gelebt und somit David Finchers Adaption nicht gesehen hat.

Auch wenn eine „Fight Club“-Spoilerwarnung inzwischen den selben Stellenwert hat wie die Enthüllung von Luke Skywalkers Vater oder die letzte Plotwendung eines jeden einzelnen Films von M. Night Shyamalan, hier kommt sie: Tyler Durden, charmant und schief lächelnder Poster-Boy der von den Ungerechtigkeiten der Globalisierung empörten Zeitgenossen, ist nicht real. Tyler Durden ist lediglich ein Gebilde aus der Fantasie von Edward Nortons Charakter. So.

In David Finchers Film tritt diese Erkenntnis bei Edward Nortons namenlosem Protagonisten und beim Publikum erst im letzten Drittel des Films ein. Vimeo-User und Filmemacher Richard Tremmell hat dank Spezialeffektzauber Brad Pitts Figur aus einer der ersten Szenen entfernt, in der sich Pitt und Norton treffen. Eine neue Perspektive, die wir gerne auch auf voller Länge genießen würden. Hat hier irgendjemand Kickstarter-Kampagne gesagt?

Fight Club minus Tyler Durden from Richard Trammell on Vimeo.

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