9. Muse – Origin Of Symmetry / Motor Music/Universal

Size matters. Große Melodien, große Gesten, große Verstärker. Muse, lange als Radiohead light belächelt, holten zum Punch aus. Mit dem Mut der Verzweiflung. Wohl wissend um die Gefahr, sich völlig lächerlich zu machen. Und so schoss Matt Bellamys Falsett bis zu den Sternen, während er mit seiner Gitarre fräsende Riffs in das gewaltige Rhythmusmassiv trieb. Fast schon hysterische, angsterfüllte Schreie, die sich an einem grotesk hohen Soundwall brachen. Ein Album wie ein Monster, das ein wahnsinniger Wissenschaftler aus Nirvana und Queen gekreuzt hatte. Wunderschön.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.