Gemischtes Doppel

In with the old and in with the new: Zwei Labels schneidern aus der Vergangenheit die Zukunft.

„Unfamiliar Vintage“, einer ungewohnten Gestaltung von bekannten Designs hat sich Ian Paley verschrieben. „Ich mag es, das altbackene Wort ‚Garb‘ für Kleidung zu benutzen. Sonst stirbt es einfach aus“, erklärt er den Namen seines Labels Garbstore – und verdeutlicht damit sein Ziel, traditionelle Designs in aktuellen Entwürfen zu erhalten. Garbstore sieht Mode als „Mischung aus tiefer Liebe für Authentizität und dem Verlangen, Dinge zu verbessern und anzuschieben.“ Paley macht Vintage wieder tragbar, ohne Mief und Mottenlöcher, dafür mit zeitgemäßer Passform. Im fußballbesessenen England aufzuwachsen hat den Designer „stark beeinflusst. Anfang der Achtziger wurde ich dann auf amerikanische Labels aufmerksam und entfernte mich von der Fußballszene.“ Sportliche Schnitte, verarbeitet mit der Qualität amerikanischer Arbeiterkleidung, das klingt nach Mods und Arbeiter-England, nach Paul Weller und Oasis. Und zeigt sich in Vintage-Details wie drei-löchrigen Knöpfen, Polohemden mit gestreiftem Kragen, Fish-Tail-Parkas oder leichten Chino-Hosen mit schmalem Knöchel. Ähnlich wie Garbstore spielt auch das deutsche Label Closed mit Tradition und Innovation, weshalb Closed für eine edle aber lässige Sommerlinie Paley ins Boot geholt hat: „Garbstore x Closed“ (Foto).

www.closed.com

www.garbstore.com

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