DAS GEHIRN

Liebes Gehirn,

als Jugendliche waren meine Clique und ich begeistert vom Film „Asphaltnacht“. Hast du Hintergrundinformationen?

Klaus Kolb,

Lünen-Brambauer (per E-Mail)

Lieber Klaus,

nach der Premiere am 16. Oktober 1980 im ZDF wandert der von Michael Wiedemann produzierte 90 Minuten lange Streifen am 20. Februar 1981 ins Kino. Realisiert hat „Asphaltnacht“ Peter Fratzscher als Regisseur, Drehbuchautor und Cutter in Personalunion. Fratzschers Entscheidung, mit Laiendarstellern zu besetzen – Gerd Udo Heinemann als von der Hippiekultur sozialisierter 30-jähriger „Angel“ und Thomas Davis als 17 Lenze junger Punker Jonny – verleiht Authentizität beim intensiven Blick in verschiedene Subkulturen und Generationen. Für den Soundtrack zeichnet Bassist, Filmkomponist und Musikproduzent Lothar Meid (Amon Düül II, Maffay, Westernhagen) verantwortlich. Meid, in „Asphaltnacht“ in einer Minirolle als Bandmitglied integriert, liefert in jener Ära auch Klangimpressionen für TV-und Kinoproduktionen von Klaus Lemke („Idole“, „Ein komischer Heiliger“), Rüdiger Nüchtern („Schluchtenflitzer“), Peter F. Bringmann („Theo gegen den Rest der Welt“) sowie Wolfgang Büld/Dominik Graf („Neonstadt“). 1981 erscheint die Single „Angel’s Night“ mit B-Seite „Forget It“. Zusätzliche Musik liefern Ian Hunter, MC5, Tom Winter, Debbie Neon, Thomas Davis, Ron Schmuck und Richard De Bastion.

Das Gehirn weiß nicht alles, aber viel -Fragen bitte an redaktion@ musikexpress.de, Kennwort „Gehirn“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.