Ash :: The Best Of Ash

Powerpop: Ein Best-of der Band, die doch keine Alben mehr veröffentlichen wollte.

Wem wird nicht warm ums Herz, wenn sich in der Indie-Disco aus dem ausklingenden letzten Stück Tim Wheelers schiefer Gesang zu den Akkorden von „Girl From Mars“ herausschält? Mit der Durchbruch-Single von Ash beginnt diese Werkschau, die in chronologischer Reihenfolge die Karriere des irischen Trios, das zeitweise durch Charlotte Hatherlay ergänzt wurde, nachzeichnet: von den Anfängen als Britpop-Wunderkinder bis zur etwas richtungslosen Spätphase als reine Singles-Band. Die Compilation verdeutlicht eines aufs Neue: Ash mögen ihren Höhepunkt bereits mit dem ersten Album 1977 erreicht haben, doch sind einige der späteren Singles – darunter das himmlische „A Life Less Ordinary“ und das sehnsüchtige „Walking Barefoot“ – unverzichtbar. Ebenfalls unverzichtbar: „Jesus Says“ und „Numbskull“ vom zweiten Album Nu-Clear Sounds, die hier schändlicherweise fehlen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.