Nach Taylor Hawkins Tribute: Fans wollen Sohn als neuen Foo-Fighters-Drummer sehen


Einige Fans wollen Taylor Hawkins' Sohn Shane als neuen Drummer der Foo Fighters sehen, aber wie wäre das wirklich – wir lassen uns auf das Gedankenspiel ein.

Das Taylor Hawkins Tribute Concert, das die Foo Fighters am 03. September im Londoner Wembley Stadium für ihren verstorbenen Bandkollegen veranstaltet haben, war ein Spektakel voller Highlights. Ein besonders denkwürdiger Moment war allerdings, als Shane, der 16-jährige Sohn von Taylor Hawkins auf die Bühne kam, um für „My Hero“ am Schlagzeug Platz zu nehmen.

Taylor Hawkins: Einer seiner letzten Drum-Parts entstand mit King Princess

Es war das erste Mal, dass der Jugendliche sich so in der Öffentlichkeit präsentierte – und seitdem weiß man: Taylor Hawkins hat seinem ältesten Kind nicht nur das Schlagzeugspielen beigebracht, sondern ihm auch seinen kraftvollen Drumstil weitervererbt. Die beeindruckende Performance veranlasst viele Fans nun zu Spekulationen und Wunschäußerungen: Könnte Shane Hawkins nicht bei den Foo Fighters einsteigen?

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Foo Fighters ohne Taylor Hawkins – geht es weiter?

Das Leben ist aber leider bekanntermaßen kein Wunschkonzert. Die Frage, was die Zukunft ohne Taylor Hawkins bringt sowie ob und wie die Foo Fighters wieder als Band zueinanderfinden können, beschäftigt nämlich nicht nur die Fans, sondern auch Dave Grohl, wie man ihm bei „Times Like These“ deutlich ansehen konnte. Daher und aus weiteren Gründen scheint es utopisch, jetzt von Shane Hawkins als Option zu sprechen. Aber lassen wir uns doch zum Spaß auf das Gedankenspiel ein.

Das größte Hindernis wäre wohl sein Alter: Mit gerade einmal 16 Jahren hat Shane Hawkins natürlich eigene Vorstellungen davon, was er im Leben erreichen möchte. Seinen Vater in dessen Band zu ersetzen, gehört trotz des familiären Verhältnisses womöglich nicht dazu. Zudem müssten auf Tour besondere Auflagen zum Schutz von Minderjährigen beachtet werden. Ein mehr als zweistündiges Set durchzupowern, wie es Taylor Hawkins Nacht um Nacht tat, ist zudem jedes Mal ein immenser Kraftakt, den Shane Hawkins so wohl bislang noch nicht geleistet hat. Zuletzt wäre es auch eine emotionale Frage: Zunächst müssen Shane Hawkins und die Foo Fighters das traumatische Erlebnis verarbeiten. Und auch später braucht es viel Kraft, da bei jedem Live-Gig Erinnerungen an den verstorbenen Vater und Freund wach werden.

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Rufus Taylor gilt als weiterer Favorit bei den Fans

Rufus Taylor, der Sohn von Queen-Drummer Roger Taylor, konnte die Fans der Foo Fighters ebenfalls von sich überzeugen – nicht nur, weil er Hawkins zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern auch, weil sein Schlagzeugspiel mithalten konnte. Dennoch ist nach wie vor Geduld gefragt, ob die Foo Fighters während beziehungsweise nach der Tribute Show in Los Angeles ein Statement zur Zukunft der Band abgeben werden.

+++Dieser Artikel erschien zuerst bei rollingstone.de+++