Darum geht’s im „Stranger Things“-Spin-off: Neue Mythologie
Komplett neue Mythologie ohne bekannte Gesichter: Die Duffer-Brüder enthüllen, worum es im „Stranger Things“-Spin-off wirklich geht. Alle Details.
Das Erfolgsuniversum von „Stranger Things“ wird weiter ausgebaut. Während die Hauptserie mit der fünften Staffel enden soll, arbeiten die Duffer-Brüder parallel an gleich zwei Spin-offs. Obwohl bislang nur wenige Details bekannt sind, geben Aussagen der Serienmacher inzwischen Hinweise, in welche Richtung die Reise geht. Was Fans erwarten können – und was nicht – erfahrt ihr hier.
Kein Montauk, keine bekannten Gesichter
Im Interview mit „Deadline“ erklärte Ross Duffer, dass das Finale der Hauptserie einen dezenten Hinweis auf das neue Spin-off enthalten werde. Gleichzeitig stellte er jedoch klar, dass frühere Fan-Theorien ins Leere laufen: „Ich kann sagen, dass es nicht darum geht, dass Hopper Montauk erwähnt. Es wird kein Montauk-Spin-off geben.“ Das sogenannte Montauk-Projekt ist eine Verschwörungstheorie, die behauptet, die US-Regierung habe in Montauk, Long Island, in den 70er–80er Jahren geheime Experimente durchgeführt. Die Theorie diente als Inspirationsquelle für „Stranger Things“; die Serie wurde zunächst unter dem Arbeitstitel „Montauk“ entwickelt. Der Verweis der Figur Jim Hopper sei lediglich „ein Augenzwinkern an die eingefleischten Fans, die wissen, dass die Serie mit Montauk angefangen hat“. Auch mögliche bekannte Figuren schloss Duffer aus: „Es geht natürlich nicht um Holly und die Kinder oder so etwas. Es ist etwas viel Kleineres.“
Eine komplett neue Mythologie
Stattdessen verfolgen die Macher einen konzeptionellen Neuanfang. Matt Duffer beschreibt es als „neue Dekade, neue Stadt, neue Figuren, neue Mythologie“. Weder Hawkins noch das Upside Down oder die 80er-Jahre sollen Schauplätze des Spin-offs sein. Zwar sei die Serie mit dem „Stranger Things“-Universum verbunden, fühle sich aber bewusst anders an. Es handle sich um neue Plots. Diese würden zwar an den der Hauptserie anknüpfen und einige im Finale offen gebliebene Fragen klären, erzählten aber letztlich „ihre eigene Geschichte und ihre eigene Mythologie“. Die Große Frage der Fans: Könnte hierbei das Schicksal von Eleven aufgedeckt werden?
Das verdiente Ende der Original-Charaktere
Auch gegenüber „Pedestrian TV“ betonten die Duffer-Brüder diesen Ansatz. Das neue Projekt sei „sehr anders, aber trotzdem ganz klar ‚Stranger Things‘“. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass die Reise der bekannten Figuren abgeschlossen sei: „Wir wollten, dass es das Ende der Reise dieser Charaktere ist. Sie verdienen ein richtiges Ende.“ Weiter sagte Ross Duffer: „Wenn man das Erwachsenenalter erreicht, hat man das Ende der Geschichte erreicht.“ – Steckt hier ein Hinweis für das Spin-off und es wird wieder um Kinder als zentrale Figuren der neuen Mythologie gehen? Auf die Frage, ob ein Cameo bekannter „Stranger Things“-Figuren möglich wäre, antwortete Matt: „Das wäre schwierig – aber vielleicht könnten wir einen Weg finden.“ Ein genauer Starttermin steht noch aus, derzeit wird frühestens 2026 genannt.
Die Duffer-Brüder geben erste Hinweise zum Spin-off bekannt:
Zeichentrick-Nostalgie: „Tales From ’85“
Neben dem Live-Action-Spin-off entsteht außerdem eine Animationsserie. Gegenüber „Filmstarts“ sprachen die Duffers bereits über die Zeichentrickserie „Stranger Things: Tales From ’85“, die sich an klassischen Samstagmorgen-Cartoons orientiert. „Sie erinnert an die Cartoons unserer Kindheit, wie ‚The Real Ghostbusters‘ oder die ‚Beetlejuice‘-Serie“, so Ross Duffer. Die Handlung spielt zwischen der zweiten und dritten Staffel. Die Serie erscheint auf Netflix in 2026 – ein genaues Datum gibt es derzeit noch nicht.







