Bianca Censori bricht Schweigen: Ihre Wahrheit über Ye und Kunst
Was hat es mit ihren Transparent-Looks, Kunstprojekten und Yes antisemitischen Äußerungen ihrer Meinung auf sich?
Bianca Censori fand in den letzten Jahren vor allem durch ihre Ehe mit Ye den Weg in die Schlagzeilen. Mit Worten hielt sich die Architektur-Leiterin von Yeezy, der Modefirma ihres Mannes, allerdings stets bedeckt – bis jetzt.
In einem neuen Interview sprach sie nun über ihren Ehemann, die Kunst und räumte mit Gerüchten auf, die sich durch ihr jahrelanges Schweigen hartnäckig um ihre Person gehalten haben.
„Ich würde nichts tun, was ich nicht tun möchte“
Seit Ende Dezember 2022 ist die 31-Jährige mit dem Rapper liiert und geriet dadurch vermehrt ins Scheinwerferlicht. Bei Events war sie oft mit ihrem Ehemann zu sehen und das meist sehr leicht bekleidet. Dabei kam unter anderem in der Öffentlichkeit die Frage auf, ob sie sich aus freien Stücken so kleidete oder ob Ye damit etwas zu tun hätte.
Ihr Statement zu den freizügigen Outfits: „Für mich ist das im Grunde keine Nacktheit“. Sie sehe ihre Hüllenlosigkeit viel mehr als Kunstform an. So entgegnete sie im Interview mit „Variety“: „Kann man einem Künstler verbieten, etwas zu zeigen, dass er zeigen muss, um seine Arbeit zu erledigen?“ Bei der Auswahl ihrer Looks habe Ye sich laut Censoris Aussagen gegenüber der Interviewerin immer rausgehalten, dennoch hätten die beiden ihre Looks aufeinander abgestimmt. Dabei betonte die Australierin jedoch: „Ich würde nichts tun, was ich nicht tun möchte“.
Zur Erklärung: Mittlerweile ist sie nebenberuflich Künstlerin und premierte ihre erste Kunstperformance „Bio Pop (The Origin)“ in Seoul, Korea im Dezember 2025. Was es zu sehen gibt: Umgeben von „Menschenmöbeln“, die aus nackten Puppen mit schwarzen Perücken bestanden, erledigte sie in rotem Latexanzug Hausarbeit. Ihr Werk sollte angeblich den Körper innerhalb der Sprache des Häuslichen inszenieren. Weitere Projekte seien bis 2032 geplant, wie sie auf ihrer Website bekannt gab.
Standpunkt in Antisemitismus-Debatte klar gemacht
Kanye West sorgte und sorgt immer wieder für Kontroversen. Ein Aufschrei gab es auch durch sein weißes T-Shirt mit Hakenkreuz-Aufdruck, was er herausbrachte. In einen ähnlichen Zeitraum fällt der Release von seinem Track „H**l H****r“. Zuletzt erklärte sich der 48-Jährige mit einer ganzseitigen bezahlten Anzeige im „Wall Street Journal“ – alles würde angeblich mit seiner bipolaren Störung zusammenhängen.
Bianca Censori erklärte nun, dass sie Yes antisemitisches Raushauen „erschreckend“ finden würde. Und: „Er muss seinen Weg finden, um das wiedergutzumachen und ich bin da, um ihn zu unterstützen, zu lieben und ihm beizustehen.“




