Schlechtester Schauspieler! Ice Cube „gewinnt“ die Goldene Himbeere

Ice Cube wurde bei den Razzie Awards 2026 als schlechtester Schauspieler ausgezeichnet. Sein Film „Krieg der Welten“ bekam gleich sechs Preise.

In der Nacht auf Montag (16. März 2026) wurden in Los Angeles die Oscars 2026 verliehen. Traditionell werden einen Tag zuvor die schlechtesten Leistungen des vergangenen Filmjahres mit der Goldenen Himbeere bedacht, bevor die besten geehrt werden.

In diesem Jahr konnte die Roman-Adaption des legendären Sci-Fi-Romans Krieg der Welten“ von H. G. Wells im negativen Sinne abräumen und nahm fünf Preise mit nach Hause. Der US-Rapper Ice Cube, der die Hauptrolle im Film spielt, wurde ebenfalls zu einem der „Gewinner“ der Verleihung.

Auszeichnung als schlechtester Hauptdarsteller

Ice Cube gewann den eher weniger begehrten Preis vor seinen Schauspiel-Kollegen Abel Tesfaye aka The Weeknd, Dave Bautista, Scott Eastwood und Jared Leto. Der Film „Krieg der Welten“ wurde zudem in den Kategorien Schlechteste Regie, Schlechtestes Drehbuch und Schlechtestes Prequel, Sequel bzw. Remake ausgezeichnet und kann damit wohl als schlechtester Film des vergangenen Kinojahres bezeichnet werden.

Im Film wird die Menschheit von einer außerirdischen Rasse bedroht, die eine Invasion auf der Erde startet. In diesem Szenario spielt der 56-Jährige die Hauptrolle Will Radford, der für die Homeland Security als Teil eines staatlichen Überwachungsprogramms arbeitet. Während er dem FBI hilft, einen berüchtigten Hacker zu jagen, startet die Invasion in Form von Maschinen, die die Menschheit attackieren.

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Vernichtende Kritiken von Presse und Zuschauern

Der Film wurde von den Machern als „Screenlife“-Thriller bezeichnet, da er sich auf dem Bildschirm von Will Radford abspielt. Eine erzählerische Idee, die anscheinend nicht aufgegangen ist. Zum Release fielen die Kritiken aus Zuschauerkreisen wie auch aus der Presse vernichtend aus.

Zuschauer:innen, die den Film auf der Plattform Reddit kommentierten, übten durchgängig negative Kritik. So schrieb einer, der Film sei „so schlecht, es war nicht möglich wegzugucken“. Ein weiterer kommentierte: „Hätte es sich um ein physisch greifbares Medium gehandelt, wäre es in der Mülltonne gelandet.“

Auch die Presse hatte nichts Positives zu sagen. „Variety“ nannte das Werk „desaströs“ und schrieb dazu: „Was eigentlich eine spektakuläre Zerstörungsmontage im Stil von Roland Emmerich hätte sein sollen, wirkt stattdessen verschwommen und wenig überzeugend, während Will sich kurze Videos des Angriffs in niedriger Auflösung ansieht.“

Auch „The Telegraph“ nannte den Film „albern“ und „schlampig“ und schrieb in einer Ein-Sterne-Kritik: „Wie ein umgekehrter Hitzestrahl saugt es jeglichen Spaß aus einer Geschichte, die eigentlich eine epische Erzählung über eine Alien-Invasion sein sollte.“

Eine Reaktion von Ice Cube auf den Gewinn des ungeliebten Preises gab es bisher nicht.