„Girlfriend“: Amanda Bynes überrascht mit musikalischem Comeback

Überraschende Rückkehr: Amanda Bynes veröffentlicht am 10. April „Girlfriend“ – ein EDM-Rap-Track mit Fenix Flexin. Hier erfahrt ihr alles zur neuen Single.

Die ehemalige Schauspielerin Amanda Bynes meldet sich musikalisch zurück – und sorgt damit für ein überraschendes Pop-Comeback. Am 10. April soll ihre neue Single „Girlfriend“ erscheinen. Es ist ihr erster größerer Release seit mehreren Jahren.

Comeback mit EDM- und Rap-Einflüssen

Gegenüber „E! News“ beschrieb Bynes den Sound ihres neuen Tracks als Mischung aus elektronischer Tanzmusik und Hip-Hop. „Meine Inspiration war viel EDM, ebenso wie Rap“, erklärte sie.

Der Song entstand in Zusammenarbeit mit dem US-Rapper Fenix Flexin und erscheint nun über das Label „Create Music Group“, das bereits mit Künstler:innen wie Jason Derulo, Keri Hilson und Deadmau5 gearbeitet hat. Laut Label vereint der Track melodischen Rap mit EDM-inspirierter Produktion und setzt auf einen eingängigen, westküstengeprägten Sound. Bereits im Januar hatte der ehemalige Nickelodeon-Star das Projekt angeteasert und eine Hörprobe auf Instagram geteilt.

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Nach rund vier Jahren ohne größere musikalische Veröffentlichung markiert „Girlfriend“ einen Neustart – und möglicherweise den Beginn eines neuen Kapitels in ihrer Karriere.

Ein Comeback nach Jahren der Neuorientierung

Ganz neu ist dieser Weg nicht: Schon 2021 veröffentlichte Bynes gemeinsam mit ihrem damaligen Verlobten erste Rap-Tracks. Die Songs blieben allerdings weitgehend unter dem Radar und wurden eher als spontane Ausflüge wahrgenommen denn als Beginn einer Karriere.

Mit „Girlfriend“ scheint sich das nun zu ändern. Die professionelle Zusammenarbeit und die klare stilistische Ausrichtung deuten darauf hin, dass sie ihre musikalischen Ambitionen gezielter verfolgt als zuvor.

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Zwischen Schlagzeilen und Selbstfindung

Nach ihrem Rückzug aus Hollywood 2010 geriet die Schauspielerin zunehmend durch persönliche Krisen in die Schlagzeilen. Ab 2012 folgten mehrere Festnahmen, darunter wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss sowie Vorwürfe der Fahrerflucht. Gleichzeitig sorgte ihr Verhalten in sozialen Medien für Aufmerksamkeit, wo sie mit teils wirren und provokanten Aussagen auffiel. 2013 erreichte die Situation einen Höhepunkt: Nach einem Vorfall, bei dem sie ein Feuer in einer Einfahrt gelegt haben soll, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Kurz darauf wurde eine Vormundschaft eingerichtet, die fast zehn Jahre andauerte.

In dieser Zeit sprach Amanda Bynes später offen über ihre Probleme mit Substanzmissbrauch, insbesondere mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Wiederholte Klinikaufenthalte und rechtliche Konflikte bestimmten über Jahre hinweg die Berichterstattung.

Auch ihr äußeres Erscheinungsbild wurde immer wieder thematisiert: drastische Stilwechsel, kosmetische Eingriffe und sichtbare Veränderungen machten sie zu einer konstanten Figur in Boulevardmedien – oft begleitet von spekulativer und voyeuristischer Berichterstattung.

Seit dem Ende ihrer Vormundschaft experimentiert sie mit verschiedenen Projekten von Mode über Kunst bis hin zu Podcasts und Social-Media-Plattformen. Musik scheint nun der nächste konsequente Schritt in diesem Prozess zu sein. Ob „Girlfriend“ mehr ist als ein einmaliges Comeback-Signal, bleibt abzuwarten.