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Temples auf Deutschlandtour 2026: Konzerte in München, Berlin & Köln

Temples werden im Oktober in drei deutschen Städten ihre neue Platte vorstellen. Hier alle Infos.

Temples kehren im Herbst für drei Gigs nach Deutschland zurück. Präsentiert vom MUSIKEXPRESS führt die Tour die Psych-Rockband am 24. Oktober nach München, am 29. Oktober nach Berlin und am 30. Oktober nach Köln.

Der Grund, warum sich die Briten gerade in diesem Jahr hierzulande mal wieder blicken lassen: Am 26. Juni wird ihre neue Platte „Bliss“ erscheinen – und diese gilt es natürlich auch live umfangreich vorzustellen.

Temples live – Konzerttermine im Überblick

  • 24.10. – München, Strom
  • 29.10. – Berlin, Columbiatheater
  • 30.10. – Köln, Gebäude 9

Weitere Informationen und Tickets sind über den Veranstalter FKP Scorpio und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Bald kommt „Bliss“

Mit „Bliss“ haben Temples zudem den Nachfolger ihres 2023 erschienenen Albums „Exotico“ angekündigt. Das neue Werk markiert eine deutliche stilistische Weiterentwicklung: Die Band verbindet ihren psychedelischen Rock mit Einflüssen aus der Dance-Musik der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre.

Inspirationsquellen reichen von Acts wie Faithless und Underworld bis hin zu Massive Attack und Portishead. Das Ergebnis beschreibt die Gruppe selbst als „melancholische Euphorie“ – ein Spannungsfeld aus eingängigen Strukturen und emotionaler Tiefe.

Neue Singles geben ersten Eindruck vom Sound

Mit „Jet Stream Heart“ wurde bereits frühzeitig eine erste Single veröffentlicht; zuletzt folgte mit „Vendetta“ ein weiterer Vorbote des Albums. Der Track steht exemplarisch für die neue Ausrichtung von Temples: Treibende Beats treffen auf atmosphärische Klangflächen und eingängige Melodien.

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Frontmann James Bagshaw beschreibt den kreativen Prozess als experimentell und offen. Ausgangspunkt seien unter anderem Samples gewesen, die an elektronische Acts wie Daft Punk oder Justice erinnerten und anschließend in einen eigenen, modernen Sound überführt wurden.

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Eigenproduziert und bewusst intuitiv

Im Gegensatz zum Vorgänger, der in Zusammenarbeit mit Produzent Sean Ono Lennon entstand, wurde „Bliss“ vollständig von der Band selbst produziert. Temples setzten dabei laut Pressemitteilung auf einen direkten, gemeinschaftlichen Ansatz: improvisieren, Ideen im Raum entwickeln und Sounds organisch zusammenführen.

Sampler dienten nicht zur Bearbeitung fremden Materials, sondern zur Verfremdung eigener Aufnahmen. So entstand ein Album, das als zusammenhängende Klangcollage funktioniert, in der sich Motive und Texturen durch alle Songs ziehen.

Vier Alben und ein stetiger Wandel

Seit ihrem Debüt hat sich Frontmann und Hauptsongwriter James Bagshaw, Bassist Thomas Walmsley, Keyboarder Adam Smith sowie Schlagzeuger Rens Ottink kontinuierlich weiterentwickelt. Mit „Sun Structures“ (2014) gelang der Band ein vielbeachteter Einstieg in die internationale Indie- und Psych-Rock-Szene, ebenso wie mit ihrem „Sun Restructured“ im gleichen Jahr, auf dem sie die Tracks des Erstlings noch einmal neu definierten. Es folgten „Volcano“ (2017) und „Hot Motion“ (2019), bevor sie mit „Exotico“ (2023) erstmals verstärkt mit externen Einflüssen und Produktion experimentierten.

Mit „Bliss“ schlagen Temples nun ein neues Kapitel auf, in dem Gitarrenmusik und Clubkultur miteinander verschmelzen sollen – ein Ansatz, der sich auf der kommenden Deutschlandtour live entfalten dürfte.