Linkin Park in München: Welche Überraschungen bringt die Setlist in der Allianz Arena?

Linkin Park starten in der Allianz Arena München. Welche Songs stehen auf der Setlist? Ein Blick auf bisherige Tourstopps zeigt: Überraschungen sind garantiert.

Der Tag ist gekommen: Das erste von zwei Linkin-Park-Konzerten in München startet. Am Donnerstag, den 11. Juni, und am Freitag, den 12. Juni, spielen die US-Amerikaner:innen in der Allianz Arena in München. Münchner:innen dürfen sich vor allem auf ein abendliches Verkehrsgetümmel freuen – doch bei den Konzertgänger:innen dominiert ein anderes Thema: Was performen Linkin Park live?

Nach zwei Konzerten in Hamburg, einem Festivalwochenende bei Rock im Park und Rock am Ring sowie einem Abend in Wien gab es bereits mehrfach Einblicke in die Setlist. Lässt sich daraus ein verlässlicher Plan für die kommenden zwei Nächte ableiten? Wahrscheinlich nicht. Denn Linkin Park sind immer für eine Überraschung gut.

Setlist mit Überraschungseffekt

Ein genauerer Blick auf die Setlists der bisherigen Tourstopps macht schnell klar: Emily Armstrong, Mike Shinoda und Co. halten sich nicht an eine sich wiederholende Dramaturgie. Die Reihenfolge der Sets wird von Konzert zu Konzert leicht variiert und rotiert – Songs wechseln die Plätze, manche werden ganz ausgetauscht. Fans können sich also auf einige Überraschungen einstellen.

Ein Überblick, was sich zwischen den beiden Hamburger Konzerten geändert hat: Während „Crawling“ am ersten Abend der zweite Song war, fehlte er am zweiten Termin gänzlich. „Casualty“ hingegen war nur beim zweiten Gig zu hören. Außerdem wich „Unshatter“ dem Stück „From the Inside“. Auch „A Place for my Head“ und „Points of Authority“ waren für den 3. Juni reserviert. „Good Things Go“ und „Over Each Other“ spielten Linkin Park dafür am 1. Juni.

Während Linkin Park die Abfolgen neu würfeln und nicht alle Tracks vorhersagbar bleiben, darf auf manche Klassiker gezählt werden: Hits wie „In the End“ und „The Emptiness Machine“ werden wohl mit großer Sicherheit an beiden Abenden ihren gebührenden Auftritt bekommen. Auch München darf als auf zwei abwechslungsreiche Setlists hoffen, die sich nicht an allen Stellen gleichen.

Lustige Playlist?

Ein weiterer Überraschungsmoment: Kurz vor Konzertbeginn spielen im Stadion mitunter humorvolle Lieder vom Tape. So bekam Hamburg bei der ersten Show eine „I’d Like a Hamburger“-Einlage. Kommt in München jetzt „Skandal im Sperrbezirk“? Oder vielleicht die FC-Bayern-Hymne? Es darf weiter spekuliert werden – langweilig wäre es schließlich, wenn die Fans bereits alles vorhersagen könnten.

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