Spielzeug von gestern – heute hoch im Kurs

„Nostalgie“ an allen Ecken! Soeben erreicht uns die Blechspielzeug-Sammelwelle! Was unseren Ahnen die Kinderzeit verschönte, wird heute mehr und mehr zum begehrten Sammelobjekt. Gut erhaltene Einzelstücke, die fünfzig Jahre oder älter sind, kosten bereits einige Hunderter. Wichtig für Sammler: Metall muß es sein, und alle mechanischen Hinrichtungen müssen einwandfrei funktionieren. Vorherrschend war in jenen Tagen der Uhrwerk-Federantrieb, der so stabil gefertigt war, daß er auch heute noch unverdrossen seine Arbeit verrichtet. Wer sich eine gutsortierte Sammlung aufbauen will, sollte sich von Anfang an auf einen Spielzeug-Typ spezialisieren, z.B. Autos, Eisenbahnen, Puppen, Tiere usw. Geld ist in jedem Falle nötig, denn in Deutschland muß man inzwischen tief in die Tasche greifen. Frankreich und England sind derzeit noch wahre Fundgruben für Sammler, erheblich billiger ist es dort außerdem, aber wie lange noch, denn die Nachfrage steigt, und eine alte Kaufmanns-Regel besagt, daß in solchen Zeiten die Preise sprunghaft in die Höhe schienen: Business also auch hier. Der Antiquitäten-Handel ist einer der härtesten Märkte. Die Schatzsuche auf eigene Faust lohnt also! Der Dachboden, der Keller, irgendwo stößt man vielleicht auf Vaters Dampfmaschine, funktionieren tut sie bestimmt!

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