Duffo: Give me back my braaain!

Wer Geistesblitze wie „Give Me Back My Brain“ oder „Fuck Your Mind“ produziert und aussieht wie eine wild gewordene Bowie-Mutation, verschwindet am besten aus Australien und kriecht bei einem kleinen, unabhängigen Label in London unter: bei Beggar’s Banquet zum Beispiel. So clever war denn auch Duffo, der in seiner Heimat angeblich doch nichts als Ärger hatte. Eine erste originelle LP („Duffo“) hat er bereits veröffentlicht; schämte sich auch nicht, bei einigen Songs die Stimmbänder in unverkennbarer Bowie-Manier vibrieren zu lassen. Man könnte Duffo als frechen kleinen Bruder von Ziggy Stardust beschreiben: eine großmäulige Parodie des edlen Vorbilds. Seine persönliche Note sind übrigens spitzzulaufende Plastikohren oder aufgesetzte Plastikbrüste (unser Foto) und angeblich auch die „Erregung öffentlichen Ärgernisses“.

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