Der Meister bläst den Rap

Mit dem Hippen Miles Davis mal eben ins Studio gehoppt — damit dürfte Eazy Mo ßee ein cooles Plätzchen in der Rop-History sicher sein. „Zuerst halte ich ja Angst, ich würd nicht das bringen, worauf’s ihm ankam“, erinnert sich Eazy an seine Berührungsängste. Aber Miles wollte vom Rapper aus Brooklyn nur eines — .genau das, was du sonst auch machst.“ Sechs Tracks entstanden so — rodikol nach vorne gemischte Drums, bop-nahe Trompetenkürzel und geroppter Stolz auf die Erfindung des (wie Eazy die daraus entstandene CD nennt) „Doo Bop“ (WEA): „Das ist Doo Wop, gemixt mit Hip Hop und Bebop.‘ Die Co-op endete, bevor das Album im Kosten war; Miles starb Ende September ’91. Eazy besann sich auf seine Produzenten-Erfahrung, nahm zusätzlich zwei Davis-Tracks von 1985, ließ nur die Trompete übrig, und verdoobopte das Ganze: Fertig war das letzte Miles-Opus.

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