The Doors – The Doors

1967 - das magische Jahr. Ab da sollte nichts mehr so sein, wie vorher. Musiker entdecken die wundersame Wirkung von LSD, die Musik wird psychedelisch und das Album eine Kunstform: Die 25 besten Platten des "Summer Of Love".

Erschienen: 2. Januar 1967

„Some are born to sweet delight, some are born to the endless night“. sang Jim Morrison in „End Of The Night“-und es war von Anfang an klar, wer wer war: Mochten die Hippies in ihren bunten Klamotten glücklich-bekifft durch den „Sommer der Liebe“ taumeln, die Doors hatten sich der endlosen Nacht verschrieben, den Exzessen, den menschlichen Abgründen. Morrisons heutzutage gern als prätenziös, angestrengt, ja dilettantisch belächelte Texte galten (und gelten noch) vielen als Inbegriff der Poesie in der Rockmusik. Dank seiner Stimme und seines Charismas, dank Ray Manzareks (Keyboards), Robbie Kriegers (Gitarre) und John Densmores (Schlagzeug) düster-dräuenden, von Jazz und klassischem Kunstlied beeinflussten Backings und dank Songs wie „Break On Through“, „Soul Kitchen“, „Light My Fire“ und dem auf die Ödipus-Sage rekurrierenden Elf-Minuten-Epos „The End“ plus Brecht/Weills „Alabama Song“ und Willie Dixons „Back Door Man“ geriet The Doors zu einem der besten Debütalben ever.

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