Fans verteidigen Alysa Liu: „Niemand stellt Baby in die Ecke“
Alysa Liu hat ihre fünf Wunschsongs fürs Eis verraten – von PinkPantheress bis Tschaikowsky. Und warum ihr Talkshow-Auftritt danach für Diskussionen sorgte.
Frisch gekrönt mit olympischem Gold richtet Eiskunstläuferin Alysa Liu bereits den Blick auf ihr nächstes Kürprogramm – und vor allem auf die musikalische Grundlage.
In der US-Talkshow „Watch What Happens Live with Andy Cohen“ sprach die amerikanische Athletin darüber, zu welchen fünf Songs sie künftig gern auf dem Eis laufen würde. Die Liste reicht von aktuellem Pop über Indie bis hin zu klassischer Ballettmusik.
Pop als Inspiration fürs Eis
Bei Alysa Liu ist Musik ein zentraler Teil ihrer sportlichen Erzählung. Kein Wunder also, dass sie fünf Songs direkt parat hat, die sie gerne für die nächste Performance verwenden würde.
Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei „Capable of Love“ von PinkPantheress. Dahinter folgen „Star“ von Mitski und das Ballettmotiv aus Tschaikowskys „Schwanensee“. Ebenfalls unter ihren persönlichen Top fünf ist „CHIHIRO“ von Billie Eilish sowie „Fire in My Heart“ von Escape From New York.
Die Kombination aus zeitgenössischem Pop, alternativen Singer-Songwriter-Einflüssen und klassischer Musik entspricht der musikalischen Bandbreite, die auch in ihren bisherigen Programmen zu finden ist. Viele ihrer Kürkonzepte verbinden aktuelle Popästhetik mit theatralisch angelegter Dramaturgie.
Als Moderator Andy Cohen sie während der Sendung fragte, ob sie bereits mit PinkPantheress Kontakt gehabt habe, antwortete Liu lachend: „Ja, habe ich – sie ist so nett!“
Vom Chart-Hit zur Kürmusik
Dass Liu ein feines Gespür für musikalische Wirkung hat, zeigte sie bereits bei den Winterspielen 2026 in Mailand. Dort gewann sie olympisches Gold im Einzel der Frauen – unter anderem mit einer viel beachteten Kür zu Donna Summers Disco-Klassiker „MacArthur Park“. Laut „Forbes“ stiegen die Spotify-Streamingzahlen nach Alysa Lius Gold-Kür innerhalb von 24 Stunden um mehr als 1.200 Prozent.
Auch ihre spätere Gala-Performance zu „Stateside“ von PinkPantheress und Zara Larsson ging viral und wurde online millionenfach geteilt.
Eine Talkshow zwischen Bar und Couch
„Watch What Happens Live With Andy Cohen“ gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Late-Night-Talkshows des US-Senders Bravo. Typisch für die Sendung ist die kleine Bar im Studio. Dort mixt Cohen während der Gespräche Drinks für seine Gäste oder bezieht einzelne Gesprächspartner:innen spontan in kurze Spiele ein. Während zwei Hauptgäste meist auf Sesseln neben dem Moderator sitzen, werden zusätzliche Gäste oder Freund:innen der Sendung gelegentlich hinter der Bar platziert – eine Art Nebenrolle im Set-Design der Show.
Genau diese Inszenierung sorgte nach Lius Auftritt für Diskussionen in den sozialen Medien.
Fans wundern sich über Lius Platzierung
Unter dem YouTube-Clip der Sendung äußerten sich einige Zuschauer:innen überrascht darüber, dass Liu während des Interviews hinter der Bar positioniert war und nicht auf einem der Gästestühle saß.
„Sie ist eine zweifache Olympiasiegerin und du setzt sie hinter die Bar. Was zur Hölle, Mann“, schrieb eine Person. Ein anderer Kommentar fragte: „Wer sind die zwei anderen Gäste? Warum hat sie keinen Sitzplatz bekommen? Sie ist viel berühmter als die beiden.“
Neben dieser Kritik am Host dominieren in der Kommentarspalte allerdings positive Reaktionen. Viele Zuschauer:innen betonen, dass sie Liu gern häufiger in Interviews sehen würden, und loben ihre entspannte Art.
Ein besonders häufig zitierter Kommentar greift dabei eine bekannte Filmszene aus „Dirty Dancing“ auf: „Niemand stellt Baby in die Ecke“.







