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Anklage gegen Kevin Spacey wird nach Tod des Anklägers fallen gelassen

Nachdem Kevin Spacey im September von einem Massagetherapeuten der sexuellen Nötigung bezichtigt worden war, wurde die Anklage gegen den Schauspieler nun fallen gelassen. Grund für diese Wendung ist der Tod des Anklägers.

Der unbekannte Mann soll eines natürlichen Todes gestorben sein. Den Gerichtsunterlagen ist zu entnehmen, dass er Spacey zuvor beschuldigt hatte, ihn 2016 während einer Therapiesitzung mehrfach dazu aufgefordert zu haben, die Genitalien des ehemaligen „House of Cards“-Schauspielers anzufassen. Als der Therapeut nicht auf Spaceys Forderungen eingegangen sei, habe dieser ihn an den Schultern festgehalten und versucht, den Masseur zu küssen und ihm in den Schritt zu greifen. Der Ankläger habe schließlich die Sitzung beendet, nachdem Spacey ihn gefragt habe, ob er einen sexuellen Akt an ihm durchführen dürfe.

Bei den Vorwürfen des inzwischen verstorbenen Mannes handelt es sich um keinen Einzelfall. Bereits in den Achtzigern soll Spacey unter anderem versucht haben, mit einem 14-Jährigen zu schlafen. Der Skandal erreichte auch das Set von „House of Cards“, acht Mitarbeiter reichten Beschwerde gegen den Star der Serie ein: Er soll „eine vergiftete Stimmung“ hergestellt haben und junge Männer ohne deren Einverständnis in den Schritt gegriffen haben.

Bereits im Juli war eine weitere Klage gegen Spacey fallen gelassen worden. Grund dafür soll die Abwesenheit des 18-jährigen Klägers gewesen sein. Berichten zufolge ermittelt Scotland Yard aktuell in sechs weiteren Fällen gegen den Hollywood-Star. Demnach sollen die betroffenen Männer zwischen 1996 und 2013 von dem zu dieser Zeit in London lebenden Schauspieler sexuell genötigt worden sein.


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