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Bei Charles Mansons Beerdigung wurden Songs der Beach Boys und Guns N’Roses gespielt

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Charles Manson starb am 19. November 2017 im Alter von 83 Jahren eines natürlichen Todes in Haft. Der Serienmörder und Anführer der Sekte „Manson Family“, deren Anhänger 1969 sieben Menschen ermordeten, verbüßte eine lebenslange Haftstrafe.

Bevor Manson jedoch zum Mörder wurde, freundete er sich als Songwriter mit Dennis Wilson von den Beach Boys an und arbeitete sogar mit ihm. Mansons eigenes Album LIE erschien 1970, sein Song „Cease To Exist“ gelangte unter dem Namen „Never Learn To Love“ auf eine B-Seite der Beach Boys. Später coverten auch einige andere Bands – unter anderem Guns N’ Roses – die Songs von Manson.

Da überrascht es kaum, dass bei seiner Beerdigung in Porterville (Kalifornien) am 17. März 2018 Covers einiger Manson-Songs der Beach Boys und Guns N’Roses zu hören waren.

Charles Manson in der Popkultur

Manson, der viele Spuren in der Popkultur hinterlassen hat, wird auch Thema in Tarantinos nächstem Film sein. Als Kulisse für „Once Upon a Time in Hollywood“ sollen die „Manson-Morde“ dienen, bei denen Sharon Tate, dargestellt von Margot Robbie, und vier ihrer Freunde von Mansons Anhängern getötet wurden.

Neben der „I, Tonya“-Darstellerin wurden bereits Leonardo DiCaprio und Brad Pitt für Tarantinos neunten und vorletzten Film bestätigt. Filmstart in den USA ist der 9. August 2018.


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