Ben Harpers Blues

Auf einer Fotografie im Booklet seiner Debut-CD sieht man Ben Harper, einen dread-gelockten Afro-Amerikaner in Kämpferpose mit erhobener rechter Faust. Der Geburtsort stimmt auch: Los Angeles, Vorort. Nur die Musik nicht -— der 23jährige ist kein Gangsta-rappender Hardcore-Aktivist, sondern ein neu entdecktes Wunderkind der kalifornischen Folk-Szene. „Welcome To The Cruel World“ heißt sein hochgelobtes Debut-Werk, den Weg dorthin machte er durch die Clubs der Stadt, erregte größeres öffentliches Aufsehen bei einer Benefiz-Show, die er u. a. mit Sam Philipps, T-Bone Burnett, Michael Penn und Victoria Williams bestritt und überzeugte schließlich im Vorprogramm von John Lee Hooker. Amerikanische Rezensenten vergleichen Harper begeistert mit dem frühen Tim Buckley, europäische Konsumenten können sich noch diesen Sommer live davon überzeugen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.