Best Coast sind bereit für den Medienzirkus

Bethany Consentino war schon mal kurz davor, ein Popstar zu werden. Damals spielte sie unter dem Namen Bethany Sharayah gefälligen, von den üblichen Verdächtigen (Baez, Mitchell) beeinflussten Folk-Pop – und landete auf dem Wunschzettel diverser Majorlabels. Consentino ist bescheiden: „Ich hatte überdurchschnittlich viele Myspace-Freunde, und damals fingen Plattenfirmen gerade an, ernsthaft im Internet nach Bands zu suchen.“

Ihre Konzerte waren voll von Industriefiguren, die ihr Visitenkarten nachwarfen und sie um „Meetings“ baten. Nix da: „Ich war 15 und wollte einfach mit meinen Freunden rumhängen und heimlich Bier trinken. Und genau das tat ich dann auch.“ Mittlerweile, mit 23, ist sie für den Medienzirkus („Ich muss heute gefühlte 10.000 Interviews geben“, tweetet sie am Tag unseres Gesprächs) bereit und könnte in ihrer neuen Band, Best Coast, nicht glücklicher sein.

Zusammen mit Kollegen Bobb Bruno hat sie ein Album aufgenommen das ihre Leidenschaften (Marijuana, Grunge, Doo-Wop-Compilations und Katzen) in unwiderstehlicher Weise vereint. Als waschechte Kalifornierin verehrt sie Lokalmatadoren wie NOFX und die Beach Boys und fühlt sich immer noch eng mit der Szene um den berühmten Club „The Smell“ verbunden: „Wenn du dort heute ein Konzert besuchst, siehst du, dass die einzig wirklich sichtbare Veränderung die umliegende Gegend ist – viel sauberer als früher. Aber das Phänomen, dass Bands bei The Smell anfangen und von dort aus größer werden, ist immer noch da.“ Bestes Beispiel: Best Coast.

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