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Billie Eilish zieht wegen Morddrohungen eines Stalkers vor Gericht

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Billie Eilish fürchtet um ihre Sicherheit. Die US-Sängerin und Songwriterin ist gegen einen mutmaßlichen Stalker in Los Angeles vor Gericht gezogen. Ein 23-jähriger Mann soll seit sechs Monaten immer wieder in der Nähe ihres Elternhauses campiert und ihr Drohbriefe geschrieben haben.

Billie Eilish: „Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, möchte ich einfach schreien“

Die Behörden von Los Angeles haben nun wohl per einstweiliger Verfügung ein Kontaktverbot gegen den Stalker verhängt. Dies geht aus den Gerichtsdokumenten hervor, wie „New York Daily News“ und „TMZ“ berichten. Anfang März soll eine weitere Anhörung stattfinden.

Eilish behauptet, einen Brief erhalten zu haben, in dem stand: „Du kannst nicht bekommen, was du willst, es sei denn, was du willst, ist, für mich zu sterben … Du wirst wissen, dass bald das Wasser steigen wird, und du könntest sehr wohl sterben … Du wirst sterben.“

Beim Betreten und Verlassen ihres Hauses werde sie von dem Mann beobachtet, der ihr immer etwas zurufe oder bestimmte Gesten mache – unter anderem deute er auch das Aufschlitzen der Kehle an. Die 19-Jährige fühlt sich bedroht: „Ich fühle mich nicht mehr sicher, wenn ich aus meinem Haus gehe und mich in meiner Nachbarschaft körperlich betätige, da er versuchen könnte, sich mir zu nähern und mich zu verletzen. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, möchte ich einfach schreien.“

Im Januar veröffentlichte Eilish ihre gemeinsame Single „Lo Vas a Olvidar“ mit Rosalía. Nun lieferte sie erste Details zu ihrem nächsten Album, dem Nachfolger auf WHEN WE ALL FALL ASLEEP, WHERE DO WE GO?. Ende Februar erscheint die biografische Dokumentation der Musikerin „Billie Eilish: The World’s A Little Blurry“.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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