„Blade Runner 2049“ enttäuscht an den Kinokassen, „Es“ dominiert weiter Deutschland

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Der Hype um „Blade Runner 2049“, die Fortsetzung von Ridley Scotts Sci-Fi-Kultfilm, wurde am Wochenende stark ausgebremst. Der 150 Millionen Dollar teure Film mit Ryan Gosling und Harrison Ford bekam zwar fast einhellig gute Kritiken und eine gigantische Werbekampagne spendiert, blieb aber hinter den Erwartungen der Produzenten zurück. In den USA erreichte der Film zwar die Spitze der Kinocharts, knapp 30 Millionen Dollar Einspielergebnis am ersten Wochenende liegen aber weit hinter den Prognosen.

In Deutschland ist „Blade Runner 2049“ auf Platz 2 der Charts eingestiegen, insgesamt 250.000 Zuschauer sahen sich den Film von Donnerstag bis Sonntag an – auch hier wurde mit einem besseren Ergebnis gerechnet. Allerdings leidet der Film von Denis Villeneuve darunter, dass die Stephen-King-Verfilmung „Es“ in Deutschland später als in den USA startete und hierzulande noch besonders viele Zuschauer anzieht. Nach nur elf Tagen strömten bislang 2,2 Millionen Menschen in den Horrorfilm – damit ist „Es“ die erfolgreichste King-Verfilmung aller Zeiten und überholte „The Shining“ und „The Green Mile“. Im September 2019 folgt der zweite Teil der Geschichte um den Clown Pennywise.

Interessante Parallele für „Blade Runner 2049“: Auch das Original aus dem Jahr 1982 enttäuschte am Box Office, wurde regelrecht zum Flop. Erst später entwickelte sich „Blade Runner“ zum Kultfilm. Allerdings hat Ridley Scott damals auch nicht 150 Millionen Dollar (plus Werbung) investiert.

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35 Jahre nach dem Kultfilm kommt nun „Blade Runner 2049“ in die Kinos. Das Regie-Zepter hat Ridley Scott aber weiter gereicht an Denis Villeneuve.auf Musikexpress ansehen


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