„Es“: Die Fortsetzung hat bereits ein Startdatum, aber noch keine Darsteller

Am Donnerstag startet „Es“, das Remake der Stephen-King-Verfilmung in den deutschen Kinos. Andrés Muschietti hat den mehr als 1000 Seiten starken Roman verfilmt, konzentriert sich in seinem Film allerdings ausschließlich auf die Kindheit des Losers Club, einer Gruppe von sechs Jungen und dem Mädchen Bev, die in den 80ern gegen den Clown Pennywise und all seine verschiedenen Erscheinungsformen ankämpfen. Den Teil der Geschichte, in dem die Loser erwachsen sind und in die Kleinstadt Derry zurückkehren, lässt der Film aus.

Seit drei Wochen läuft „Es“ bereits in den USA und wurde dort zum erfolgreichsten R-Rated-Horrorfilm aller Zeiten (vorher war es „Der Exorzist“). Schnell begann also die Planung für Kapitel 2, für das es zwar noch keine Darsteller gibt, dafür aber schon ein fast fertiges Drehbuch. Andrés Muschietti wird wieder auf dem Regiestuhl sitzen, das Budget dürfte durch die erstaunlich große Profitspanne etwas ansteigen, der Kampf gegen „Es“ noch blutiger werden als bisher. Denn die erbarmungslose Härte aus dem Roman wurde zumindest aus dem ersten Teil herausgehalten. Schusswaffen in Kinderhänden sieht Hollywood auch in einem Horrorfilm nicht so gern.

Das Startdatum für den zweiten und damit letzten Teil von „Es“ wurde am Dienstag von Warner Bros. verkündet. In genau zwei Jahren, also so ziemlich dem schnellstmöglichen Zeitpunkt, wird die Geschichte auserzählt. Der US-Start wird der 6. September 2019 sein, in Deutschland wird „Es – Kapitel 2“ wenige Tage später erscheinen. Gary Dauberman wird nun das Drehbuch fertigstellen, Cary Fukanaga wird voraussichtlich nicht mehr am Drehbuch mitwirken. Fukanaga entwarf den jetzt startenden ersten Teil von „Es“ und sollte ursprünglich auch Regie führen, er verließ das Projekt dann allerdings kurz vor Drehstart.


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