Burt Reynolds ist tot

Erst in den 90ern wurde er für einen Oscar nominiert, eine Schauspiel-Legende war er schon vorher. Nun muss die Filmwelt Abschied nehmen von Burt Reynolds, dessen Karriere sechs Jahrzehnte umspannt und eigentlich noch etwas länger andauern sollte. Reynolds starb am Donnerstag, dem 6. September in einem Krankenhaus in Florida mit 82 Jahren. Sein Manager bestätigte die Meldung. Der Schauspieler wurde am Donnerstagmorgen mit einem Herzstillstand eingeliefert, später dann im Beisein seiner Familie gestorben.

Ein Foto machte ihn zur Kultfigur

Reynolds‘ Laufbahn als Kinoschauspieler begann bereits 1961, mit „Angel Baby“ und „Panzer nach vorn“ sicherte er sich zum Karrierestart gleich zwei Rollen. Zuvor hatte er bereits in der TV-Serie „Riverboat“ mitgewirkt. Wer seine Filme bis 1972 nicht kannte, wurde durch ein legendäres Foto in der Zeitschrift „Cosmopolitan“ auf ihn aufmerksam. Reynolds posierte nackt liegend, bedeckte mit seinem Arm seinen Intimbereich. Diese Pose trägt seitdem seinen Namen und wird in der Popkultur immer wieder zitiert.

Reynolds drehte Kultfilme wie „Das ausgekochte Schlitzohr“ und „Auf dem Highway ist die Hölle“ los, wurde bis ins hohe Alter als Draufgänger und Sexsymbol gehandelt. Auch deshalb war die Figur des Pornoproduzenten Jack Horner in Paul Thomas Andersons „Boogie Nights“ wie für ihn geschrieben. Bei der Oscar-Verleihung 1998 wurde Reynolds für die Rolle als bester Nebendarsteller nominiert – eine späte Ehrung, die aber nicht nicht mit der Statue für Reynolds abgerundet wurde. Kurios: Reynolds lehnte die Rolle ganze sieben Mal ab, bevor er Anderson zusagte. Den Golden Globe gewann er aber immerhin.

Aktuell stand Reynolds für Quentin Tarantino vor der Kamera. In „Once Upon A Time in Hollywood“ sollte er neben Brad Pitt und Leonardo DiCaprio spielen.


Das Heft

Jetzt den Newsletter abonnieren!

Jede Woche neu: alle Nachrichten, Liveberichte, Gewinnspiele, Rezensionen, Videos, Charts, Listen und mehr!

und möchte, dass die Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH mir Newsletter mit Produktangeboten und/oder Medienangebote per E-Mail zuschickt. Meine Einwilligung kann ich jederzeit .

Bitte lies dazu unsere Datenschutzhinweise
Von Abba bis Spice Girls: Wie Songtexte missverstanden werden können
Weiterlesen