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Carl Barât über das neue Libertines-Album und die Drogensucht Pete Dohertys

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Das Verhältnis von Carl Barât und Pete Doherty ist gut...

In einem ausführlichen Interview mit Guardian sprach Libertines-Frontmann und best buddy von Pete Doherty über das kommende Reunion-Album der Libertines, die neue Platte seiner Band The Jackals, aber auch über seine Depression und das allgegenwärtige Thema des Drogenmissbrauchs.

Carl Barât war nach Thailand gereist, wo sich Band-Kollege Pete Doherty aufhält, nachdem er einige Monate in einer Entzugsklinik absolviert hatte, um an neuem Material für die kommende Platte der Libertines zu arbeiten. Über sein Verhältnis zu Doherty, sagt Carl: „Great. I was with him just 72 hours ago, leaping around a studio in Thailand.“

Auf Instagram tauchte ein Bild der Beiden bei der Arbeit im sonnigen Thailand auf. Auf die Frage, ob dies nicht eine außergewöhnliche Umgebung sei, um Libertines-Track zu schreiben, erwidert Barât: „But we were listening to the new Hancock on the wireless, so it’s not entirely alien. It was a bit like being in the colonies in the 50s or 60s. And they do say that there’s nothing more English than an Englishman abroad. Not that I want to keep hammering on about Englishness, that’s getting a bit tired.“

Zudem zeigt sich der Musiker sehr zuversichtlich, was die Genesung seines Kumpels Pete betrifft. Wie sich sein Kampf gegen die Drogensucht entwickeln wird, wenn dieser nach Großbritannien zurückkehrt, wird sich noch zeigen, wägt Carl Barât ab.

Er gibt zu, einen ausschweifenden Lebensstil geführt zu haben, jedoch war er nie ein Fan von Heroin: „It made me feel nauseous for a start, and that’s never a pleasant experience. Also, my drugs have always been uppers because I like to be in control of my faculties – I’ve got so much to expel and express that I feel like heroin’s slowing me down. It also makes you sexually inactive, and I didn’t want to be sexually inactive as a 23-year-old. And also, it’s just a drag – it’s smelly with all the paraphernalia and burned fingers. It’s not romantic opium, it’s skanky heroin.“

Seine Kollegen von The Jackals, die er über Anzeigen im Internet gefunden hatte, zeigten sich nicht unbedingt begeistert davon, dass Carl wieder mit den Libertines auftritt. Dennoch werden sie gemeinsam am 13. Februar 2015 ihr Debüt LET IT REIGN veröffentlichen. Bisher gab es die zwei Vorab-Songs „Glory Days“ und „A Storm Is Coming“ zu hören.

Die Libertines unterschrieben vergangenes Jahr einen Plattenvertrag bei Virgin EMI Records und werden höchstwahrscheinlich noch dieses Jahr ihr erstes Album nach nahezu zehn Jahren veröffentlichen.



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