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„Carry Yourself“: Razorlight verkürzen Wartezeit auf Album mit weiterer Single

Sie wollen es also tatsächlich noch einmal wissen: Razorlight veröffentlichen am 26. Oktober ihr viertes Studioalbum OLYMPUS SLEEPING – das erste nach zehn Jahren Pause. Damals, 2008, landete die Band um Denker und Lenker Johnny Borrell mit der Ballade „Wire To Wire“ einen Riesenhit in Deutschland, das dazugehörige Album SLIPWAY FIRES wurde mit Platin ausgezeichnet.

Danach wurde es jedoch stiller und stiller um die Londoner Band. Ein Mitglied nach dem anderen verließ Razorlight, Borrell versuchte die freigewordenen Stellen mit immer neuen Köpfen zu ersetzen, der Fanzuspruch schmolz dahin. Nach seinem desaströsen Versuch, als Solokünstler Fuß zu fassen, hat Kurzzeit-Libertines-Bassist Johnny Borrell wieder eine Gruppe um sich und den Namen Razorlight geschart. Die besteht – neben ihm – aus Drummer David Sullivan-Kaplan, der bereits seit 2009 dabei ist, Gitarristen Gus Robertson, seit 2011 Live-Mitglied, und Bassisten João Mello, den Borrell von seinem kurzlebigen Projekt Zazou kennt.

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Bereits vier (Quasi-)Livevideos mit neuen Songs stellten Razorlight ins Netz („Sorry“, „Japanrock“, „Got To Let The Good Times Back Into Your Life“, „Olympus Sleeping“), nun folgt mit „Carry Yourself“ auch die erste Single samt dazugehörigen Video. Und was sollen wir sagen? Klingt wie 2006, wie Razorlights selbstbetiteltes zweites Album: sauberer Pop-Rock mit treibenden Bässen, zappelligen Hi-Hats, „Uh-Uh“-Chören und dieser etwas quengeligen Stimme Borrells, die einem Melodien für den ganzen Tag ins Ohr setzen kann.

Das simpel gehaltene Huckepack-Video zu „Carry Yourself“ könnt Ihr Euch hier anschauen:

Die Tracklist des am 26. Oktober erscheinenden OLYMPUS SLEEPING hier im Überblick:

  1. Adam Green Skit
  2. Got To Let The Good Times Back Into Your Life
  3. Razorchild
  4. Brighton Pier
  5. Good Night
  6. Carry Yourself
  7. Japanrock
  8. Midsummer Girl
  9. Iceman
  10. Sorry?
  11. Olympus Sleeping
  12. No Answers
  13. City Of Women


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